News @ SC Alstertal-Langenhorn

Sport im Norden Hamburgs

Nachwuchs in der Kindergruppe

Abgelegt unter: Bericht, Kung Fu, Sport Allgemein
von Marvin Sadrinna am 23. Juli 2010 um 12:14 Uhr

Die Kung Fu Kindergruppe des Altertal-Langenhorn.
Als die Trainer der Kinder-Kung-Fu Gruppe im SC Alstertal Langenhorn im April die Techniken für den Gelben Gurt abgefragt hatten, war klar, dass Shahin für die nächste Prüfung bereit war. Die letzten sechs Wochen vor der Prüfung sollte er nutzen, um den gelernten Ständen, Schlägen und Tritten den letzten Schliff zu geben. Jeweils dienstags um 16:30 kam Shahin zum Anfängertraining und übte selbstständig die Techniken. Von 17:30 bis 19:00 trainierte er unter der Anleitung seiner Trainer. Zusätzlich übte er – der Prüfung nach wohl fleißig – zu Hause und kam sonntags zum freien Training. Der Einsatz zahlte sich aus. Als Mitte Juni Sifu Hubert Wolf (6. Meistergrad) um halb Sechs den Kwon (Trainingshalle) betrat, wusste Shahin bereits, dass er nach dem Training geprüft werden sollte. Die Gelbgurtprüfung im Kung-Fu besteht aus weit über 40 Techniken, die der zu Prüfende vorzeigen muss. Entsprechend aufgeregt präsentierte sich Shahin, aber die Anspannung lies schnell nach und so konnte er die Fragen von Sifu präzise beantworten und die Techniken korrekt zeigen. Es kam, wie es kommen sollte: nach 30 Minuten konnten ein glücklicher junger Schüler und ein mindestens ebenso fertiger Trainer von Sifu die Bestätigung entgegennehmen, dass Shahin bestanden hatte. Ein neuer Gelbgurt für unsere Gruppe und ein Ansporn für alle, die ihm folgen wollen.
Herzlichen Glückwunsch!
Si-Hing André Weiers mit seinen Schülern und Assistenten Todai Johannes Cyrus (rechts) und Sebastian Zille
Deine Trainer Todai Johannes Cyrus (rechts), Todai Sebastian Zille und natürlich dein Lehrer Sihing André Weiers

Turniersaison 2009/10

Abgelegt unter: Bericht, Kung Fu, Sport Allgemein
von Marvin Sadrinna am 23. Juli 2010 um 12:09 Uhr

von Johannes Cyrus
Die letzten Turniere vor der Sommerpause fanden in Wilhelmshaven und Hamburg-Wandsbek statt. Die Nordsee Fighter Open und die Dacascos European Open gehören zu den größten Formen- (Bewegungsabläufe ohne Gegner, die eine Kampfsituation nachstellen) und Semi-Kontakt-Turnieren in Norddeutschland und haben je über 100 Startklassen. Für die Kämpfer ist dies immer ein Gewinn, bedeutet es doch, dass die Klassen das jeweilige Niveau der Startenden widerspiegeln und nicht zu viele unterschiedliche Gurtgruppen zusammen antreten. In Wilhelmshaven konnte ich so den dritten Platz in der Klasse Soft-Formen der Grün- bis Braungurte gewinnen und verpasste knapp den dritten Platz in der Waffenform-Klasse. Die Dacascos Open in Wandsbek begannen leider ohne mich. Bedingt durch anderweitige Verpflichtungen konnte ich erst nach der Formenklasse zu dem Turnier erscheinen, und erkämpfte mir durch einen Sieg im kleinen Finale den dritten Platz. So ging die Saison nach einem tollen Auftakt (2. Platz in Teamkampf im Oktober 2009 mit Jan Rögener und Sebastian Zille) erfolgreich zu Ende. Ich freue mich auf die Saison 2010/2011, die ab August beginnt, und hoffe auf neue Mitstreiter vom SC Alstertal Langenhorn für unsere Turniergruppe. Willkommen sind alle Semi-Kontakt-Kämpfer und Formenläufer (Budo-Sparte), die in ihrem System mindestens den Gelben Gürtel erreicht haben.
 Shing André Weiers und sein Schüler Johannes Cyrus
Shing André Weiers und sein Schüler Johannes Cyrus

Sommer 2010 - Wochenlehrgang an der Ostsee 10 bis 17.07.2010

Abgelegt unter: Bericht, Kung Fu
von Marvin Sadrinna am 23. Juli 2010 um 12:05 Uhr

Sascha beim Üben einer Nahkampftechnik

Wir hatten zwei Häuser á 6 Personen gebucht. Neben den drei Schwarzgurten Sihing André, Sihing Marvin und Sihing Tobias, waren Stefan, Sascha, Jan, Jil, Sihing Carsten, Nils, Nico, Jan und die beiden Kinder von Jan und Nico mit dabei. Die beide Kinder sind 2 Jahre alt und haben sich in der Gruppe sichtlich wohlgefühlt.
Neben dem körperlichen Training haben wir Techniken unterschiedlichster Art, physikalische Prinzipien und viel Straßenkampf trainiert. Im speziellen: Angriffe im Ansatz stoppen und den Gegner führen. Desweiteren haben wir unser Philosophisches Wissen über Wahrheit, Wissen und Loyalität vertieft und erweitert.
Die Diskussionen gingen bis tief in die Nacht und es war für alle Beteiligten eine Bereicherung.
Das Wetter war klasse, so daß schwimmen täglich mit viel Spaß angesagt war.

Nico Ebinger

Fotos von 100 Jahre SCALA

Abgelegt unter: Bericht
von Markus Studer am 21. September 2009 um 8:56 Uhr

Am 05. September 2009 feierten viele Gäste gemeinsam in der Sporthalle des SC Alstertal-Langenhorn den 100. Geburtstag des Vereins. Viele Fotos hiervon finden Sie ab jetzt in unserer Gallerie.

Zur Foto Gallerie hier klicken

Hier ein paar Fotos die wir für Sie ausgewählt haben.

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Gründung der Budo Sparte

Abgelegt unter: Bericht
von Markus Studer am 26. Januar 2009 um 9:36 Uhr

Ein kleines historisches Ereignis. Auf Einladung des Vorstandes unseres Vereins kamen am 09.01.09 die Mitglieder der Abteilungen Judo, Ju-Jutsu, Karate und Aikido im Vereinshaus des SCALA zusammen. Grund dieser Einladung war die Gründung einer eigenen Sparte. Die konstituierende Sitzung wurde eingeleitet durch den 1. Vorsitzenden Jeppe Nielsen.

Auf der ruhigen und zügigen Sitzung wurde als Spartenleiter Arnd Gläser vom Judo gewählt. Aus der Ju-Jutsu Abteilung wurde Uwe Behrmann zum Kassenwart und aus der Karate Abteilung Andrea Stürcke zur Jugendwartin gewählt. Damit existieren jetzt 10 selbstständige Sparten im SCALA. Mit der Gründung der „Budo Sparte“, die eine Spartenstärke von ca. 270 Sportlern und Sportlerinnen hat, kann und muss diese sich nun selber verwalten und die Ausgaben durch die eigenen Einnahmen decken. Sie hat aber damit auch ein Stimmrecht im Vereinsrat. Für Fragen, Wünsche und Anregungen stehen Euch die drei Mitglieder der Spartenleitung gerne zur Verfügung.

U. Behrmann

Aktueller Bericht vom Kung Fu Showteam auf dem Sommerfest

Abgelegt unter: Bericht, Kung Fu
von Marvin Sadrinna am 2. Juli 2008 um 10:46 Uhr

Das Event war wie so oft der Knaller und einer der Höhepunkte neben viel Trommelei, Seilkundigen Damen, Gesang und Tanz. Hier ein Bericht aus erster Hand von Crillmaster Bruce:

Die Legende lebt

Das Kung Fu Showteam beim SCALA-Sommerfest

Vor 35 Jahren starb Bruce Lee, bis heute ranken sich Mythen um den Tod des wohl in der westlichen Welt bekanntesten Kampfkünstlers des Kung Fu.

Im April beschloss eine kleine Schar von Kung Fu Kampfkünstlern, eine Show für das SCALA-Sommerfest zu entwickeln.

Unser Si Hing (Assistenzlehrer) Marvin ist der Leiter des Showteams. Er ist Drehbuchautor, Regisseur, Produzent, Choreograph, Soundproducer und Akteur zugleich. Er entwickelte innerhalb kürzester Zeit ein „Drehbuch“. Sechs Schüler sind nicht nur Darsteller, sondern wurden auch immer mehr in den Prozess der Entwicklung als Co-Producer involviert.

Und heraus kam eine Show, die sich sehen lassen konnte:

Die Show zeigte auf komödiantische Weise Beispiele dafür, dass Kung Fu in vielen alltäglichen Situationen hilfreich sein kann.

Man sah den trainierten Kung Fu Schüler Erik, der ohne Mühe schwere Tüten nach Hause trug, sein Bruder Lasse zerbrach zuvor Kokosnüsse mit Händen.

Am prall gefüllten Strand, an dem kaum noch Platz zum Hintreten war, konnte man, aufgrund der trainierten Bauchmuskeln, einfach über unsere Bäuche laufen.

Während andere sich beim Tanzen blamieren, raubte Danni mit einer Mischung aus Kung Fu und Tanz den Mädels den Atem.

Es war zu sehen, dass auch das Schwerste leicht zu erreichen ist.

Ein paar Dehnübungen jeden morgen, und schon tritt Thomas über 2m in die Luft.

Sind Liegestützen zu anstrengend? Einfach einarmig machen, so kann der eine Arm ausruhen. Auch mal so kräftig, wie der starke Jan in den Sandsack hauen? Einfach vorstellen, der Sandsack ist der verhasste Chef.

Und was ein Pferdestand ist und wozu er außerdem gut ist, war auch zu sehen.

Und wie tritt man als Kung Fu Künstler der Gewalt gegenüber? Am besten, ohne das man selbst verletzt wird und ohne andere zu verletzen, und im Zweifel, und hier zu Showzwecken etwas herausgefordert, im waffenlosem Kampf, den Gegner mit seinen eigenen Waffen schlagen, geschmeidig wie Wasser den Schlägen ausweichen, den Gegner die Sicht nehmen, die Kraft des Gegners nutzen und am Ende gut dastehen.

Hört sich alles einfach an, macht aber viel Arbeit.

So kamen wir nun jede Woche nach dem Training zusammen und übten. Für drei Schüler war es die erste Show überhaupt. Sie lernten die Kampfkunst von einer anderen Seite kennen. Es ging weniger darum, besonders effektive Techniken zu entwickeln, sondern darum, dem Publikum den Eindruck von Effektivität zu vermitteln. Hier kommt es weniger auf denjenigen an, der einen Tritt macht, als auf denjenigen, der daraufhin atemberaubend durch die Luft fliegt, und das, ohne wirklich getroffen zu werden. Es geht darum, auf Basis der Kampfkunst eine Illusion zu schaffen, mit der man versucht, die Kampfkunst mit all ihrer Kraft, Schnelligkeit, Präzision, Ästhetik, Technik und dem Brennpunkt auszudrücken.

Hier ist das Timing und Zusammenspiel im Team besonders wichtig.

Man musste auch lernen, sich selbst auszudrücken, besonders durch Mimik.

Gerade Komik erfordert viel ernsthaftes Üben.

Ach ja, und zuweilen sogar etwas Gesangsunterricht.

Die entstandene Show sagt mehr über Kung Fu aus, als man auf den ersten Blick erkennt. Offensichtlich sind kraftvolle Schläge, gesprungene Tritte, exaktes Timing und die Ästhetik der Bewegungen. Auch kann man erkennen, dass man den Körper trainiert, die Beine dehnt, und auch mal einarmige Liegestützen auf drei Fingern hinbekommt. Doch später erkennt man, dass auch der Geist mittrainiert, und wenn man fleißig übt, den sehr positiven Einfluss, auch auf Situationen im alltäglichen Leben. Kung Fu bedeutet hart arbeiten, ist aber in dieser Bedeutung durchaus nicht nur auf die Kampfkunst beschränkt. Und je mehr vom Tag man mit Kung Fu erfüllt, umso mehr „Kämpfe“ gewinnt man, und ohne andere dabei „zu verletzen“.

Und Bruce Lee?

Wer da war, konnte ihn sehen, vom gesamten Showteam durch viel „harte Arbeit“ zurück ins Leben gerufen. Und auf die Frage, „Hey Bruce, bist Du nicht eigentlich längst tot?“, kann ich nur antworten:

WAHRE LEGENDEN STERBEN NIE

Ein Bericht von Christoph Behem

Am Samstag den 5. Juli findet das alljährliche Sommerfest wie immer in und vor der großen Turnhalle in der Lütkoppel statt.

Ab 15 Uhr beginnen die Vorführungen und Präsentationen der jeweiligen Sparten.

Das Kung Fu Show Team wird mit einem nagelneuen Programm aufwarten. Lassen sie sich dieses Schmankerl auf keinen Fall entgehen.
m.sadrinna

Mehr über Kung Fu erfahren sie hier.