News @ SC Alstertal-Langenhorn

Sport im Norden Hamburgs

Ein Wochenende Kung Fu an der Ostsee

Filed under: Kung Fu
von Marvin Sadrinna am 16. November 2011 um 1:06 Uhr

 

23 Kung Fu Übende hatten sich Ende Oktober aufgemacht, ihre Kunst weiter zu vertiefen. Die alljährlichen drei Tage an der Ostsee standen unter einem besonderen Stern. An dem Samstag sollten vier junge Männer aus unserer Mitte ihre jeweiligen Prüfungen abhalten. Hierzu mehr in dem demnächst folgenden Prüfungsbericht.

Gleich nach der Anreise und dem Abendessen wurden alle Teilnehmer an den Strand geführt und dort mit einer Prise Gegnerkontrolle mit geschlossenen Augen überrascht. Der Abend klang später dann aus mit einem gemeinsamen Beisammensein und dem Austausch wichtiger Themen aus der Kung Fu Welt und dem Leben.

Der Samstag begann früh mit einer Einführung in die Kung Fu Form (Kata) mit dem abenteuerlichen Namen Die 18 Hände des Lo-Han. Der Sage nach zufolge, der allerersten Kung Fu Form überhaupt. Die vier Prüflinge hatten sich bereits abgespalten und trafen letzte mentale Vorbereitungen für ihren anstrengenden Nachmittag. Die übrigen Teilnehmer wurden von Si Hing Lars vier Stunden lang mit der Weiterführung der 18 Hände bedacht.

 

Gern hätten wir den Prüfern etwas von unserer abendlichen Harmonie beim Essen abgegeben, aber Si Fu Kai Schlupkothen und Si Hing Jörg Reese mussten früher wieder abreisen. Der Abend war wie gesagt von einer feierlichen Stimmung beseelt und die philosophischen Themen des weiteren Tagesverlaufs drehten sich rund um das Thema Prüfungen. Zum späten Feiern hatten nur noch eine Handvoll die Kraft und das war auch ganz gut so. Der Olle Kotten, die dortige Kneipe vorort, lud nämlich dank einiger Halloweenschnapsgestalten zum Straßenkampf ein. Dank innerer Stärke und zunehmender Müdigkeit aber kamen alle ohne fliegende Fäuste nach Hause ;) Wie heißt es doch so schön: Wer nicht kämpfen will ist unbesiegbar und gewonnen hatten alle die mit auf dieser Reise waren ohnehin schon. Mein Fazit: Die Reisezeit verfloss viel zu schnell und gern hätts seeeeehr viel länger dauern dürfen, doch die nächste Reise kommt bestimmt.

Neues von der Karate-Gruppe

Filed under: Sport Allgemein
von glaeser am 7. November 2011 um 20:03 Uhr

Meriel und Malte haben am 29.10.2011 an den Deutschen Schüler-Meisterschaften in Lübeck teilgenommen. Das ist an sich schon eine Auszeichnung. Aber wenn man startet, möchte man natürlich auch so weit wie möglich kommen. Das hat leider bei beiden nicht geklappt, sie sind jeweils bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Dass Meriel dabei weit unter Wert geschlagen wurde, hilft auch nichts: Die Kampfrichter haben eine saubere, aber sehr sanfte Kinder-Kata höher bewertet als den sauberen, aber viel kraftvolleren Vortrag von Meriel. Ärgerlich.

Am 5. November waren einige von uns den dritten Samstag hintereinander im Einsatz beim Einladungsturnier des TSV Wandsbek Jenfeld. Es gab einige schöne Erfolge, einige unverständliche Niederlagen und einen (immerhin Bundes-Kampfrichter, der fast ausschließlich für Kinder aus seinem eigenen Dojo die Flagge zog. Tom musste erleben, dass auch in einer für ihn ungewohnt niedrigen Kata wie Heian Yondan das Gleichgewicht manchmal zu einem übermächtigen Gegner werden kann. Besonderen Glückwunsch an Anouk, die sich zum ersten Mal platzieren konnte. Und wie schön, wie sich alle Kinder aus unserem Dojo über Erfolge anderer Kinder von uns freuen können, selbst wenn sie selbst keinen Erfolg hatten.

Viele Dank an alle Eltern, die ihre Kinder chauffieren und stundenlang in ungemütlichen Sporthallen ausharren und ihren Kindern diese Turniererlebnisse ermöglichen. Ohne euch ginge nichts!

Vielen Dank an Mehmet für seinen unermüdlichen Einsatz als Trainer und Betreuer unserer manchmal ziemlich quirligen Kindergruppe. Es sind selten unter 20 Kinder in der Halle – gut, dass ihm meist Abdullah als Hilfe zur Seite steht.

Vielen Dank an Ralf für die schönen Fotos!

Der Einführungskurs in Langenhorn unter der Leitung von Sven ist nach acht Terminen beendet. Dieser Abschluss ist gleichzeitig der Beginn einer neuen festen Trainingsgruppe. Macht bitte tüchtig Werbung im Bekannten- und Freundeskreis, damit diese Gruppe möglichst schnell eine stabile Größe erreicht. Sven hat eine fast 100-prozentige Bindungsquote erreicht – das spricht sehr für seine Fähigkeiten als Trainer.

Andreas

Part4

Katharina, 1. Platz

Meriel, 1. Platz

Michelle, 2. Platz

Tom, 2. Platz

Anouk, 3. Platz

Lisa, 3. Platz (fehlt leider auf dem Gruppenfoto)

Part5

Dynamik pur: Michelle

Part6

Starke Technik und Ausdruck: Meriel

Qi Gong – Hilfen für den Alltag

Filed under: Bildungswerk
von Markus Studer am 7. November 2011 um 9:56 Uhr

Anhand ausgewählter Übungen aus dem Qi Gong lernen wir die wohltuende Wirkung von Bewegung, Atmung und Achtsamkeit kennen. Wir entdecken, wie sich Verspannungen sanft lösen lassen und wir zu neuer Kraft kommen.
Termin: Samstag, 26.11., 14.00 –16.00 Uhr
Ort: Sportzentrum Schlehdornweg 10, Kursraum
Kosten: Vereinsmitglieder € 15,00, Nichtmitglieder € 20,00
Kursleitung: Dr. Christoph Blumberg, Sportwissenschaftler, Tai Chi Lehrer, Aikido Meister

Wir bitten um rechtzeitige verbindliche Anmeldung und Überweisung der Kursgebühr unter Angabe der Veranstaltung und dem Vermerk „Bildungswerk“ auf folgendes Konto:
Hamburger Sparkasse
BLZ: 200 505 50
Kto.-Nr.: 1215 122 795

Eine Reise durch die Kampfkunst – Ein Nachbericht

Filed under: Kung Fu,Sport Allgemein
von Marvin Sadrinna am 2. November 2011 um 22:29 Uhr

Mit unseren Kampfkunstfreunden vom Ryoku Shin Do haben wir diese Reise gestaltet. Der Lehrgang fand am Sonntag den 23.10.2011 um 13 Uhr im Schlehdornweg statt. Zur Einführung gab die Reiseleitung einen kurzen Vortrag über die Geschichte der Kampfkunst.

Jeder der weit über 130 Teilnehmer konnte drei unterschiedliche Kampfkunstseminare in jeweils 45 Minuten besuchen. An Hand praktischer Übungen wurden die Prinzipien des Boxen, Ringen, Tai Chi, Krav Maga, W.A.S.S, Chi Sao, Escrima, Kung Fu Kuens und der Energielehre vorgestellt.

Dieser Lehrgang war kostenlos und in den Reisepausen wurde Kaffee und Kuchen gereicht, den einige Teilnehmer im Gepäck hatten.

Beispielhaft möchte ich von meinem Kurztrip ans Mittelmeer zu Krav Maga berichten. Krav Maga wurde als Selbstverteidigung des israelischen Militärs entwickelt. Streng genommen ist dies keine Kampfkunst, weil es nur um effektives Zerstören handelt und keinen Platz für Moral, Ästhetik oder Philosophie lässt. Das Prinzip hat mich durch seine kompromisslose Art beeindruckt.

Der Verteidiger geht vorwärts in den Angreifer oder schräg nach vorn neben den Angreifenden. Der (verteidigende) Block wird in einer Bewegung mit einem Konter (oft Ellenbogenschlag) ausgeführt und die erste Folgetechnik dient schon dazu sich auf den nächsten Angreifer auszurichten.

Im Krav Maga wird von einer kriegsähnlichen Situation ausgegangen, in der nicht gezögert wird. Um die kurzen kräftigen Techniken wie Ellenbogenschläge ins Ziel zu bringen ist eine entschlossene und schnelle Reaktion nötig. Der Stand ist auf der kurzen Distanz ebenfalls entscheidend. In einer kurzen Vorführung hat Referent Hanshi Holger Boldt, der diese Techniken bereits im letzten Jahrhundert von einem israelischen Ausbilder lernte, drei Angreifer in einer Sekunde ausgeschaltet. Dies war unter anderem möglich, weil sie sehr schnell hintereinander angriffen.
Durch die Pausen zwischen den Lehrgangs-Reisen konnte ich andere Kampfkünstler kennen lernen und das Angebot von 9 verschiedenen Reisezielen an einem Nachmittag verbietet automatisch von „dem Besten“, „Einzigen“ Weg zu sprechen und betont das Miteinander in der Kampfkunst.

Viele der Lehrer waren sogar Meister in mehreren Stilen. Auch wenn jeder Stil nur mit Wasser kocht – so konnten die Lehrer trotzdem Wagons voller Reisender in Bewegung und Motivation versetzen – wer lange kocht wird halt zur Dampfmaschine.




 

Karateka erfolgreich

Filed under: Sport Allgemein
von glaeser am 1. November 2011 um 21:45 Uhr

Am 15. Oktober hatte sich Elisabeth mal wieder aufgemacht, um aus fernen (Bundes-)Ländern einen Pokal zu entführen: Beim Budokan-Cup in Bochum, an dem über 600 Starter teilnahmen, belegte sie in ihrer Klasse mit der Kata Bassai Dai den ersten Platz. Wie schön, dass sie sich sogar noch geärgert hat, dass es beim Urteil der Kampfrichter eine Gegenstimme gab.

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Lisa bei ihrem ersten Auftritt i m Kämpfen mit großem Einsatz im Angriff

 

Das gleiche passierte Elisabeth eine Woche später zwar auch beim Holstentor-Pokal in Lübek, aber an ihrem Sieg änderte das auch nichts. Fünf erste Plätze bei fünf Starts seit Elisabeth in unserem Dojo trainiert – mehr geht nicht. Mit insgesamt fünf Platzierungen in Lübeck können wir zwar recht zufrieden sein, aber einige Niederlagen waren wieder einmal nicht nachvollziehbar. Anouk, Carolin, Katharina, Malte oder Meriel hätten eine bessere Platzierung verdient gehabt. Tobias hat hat leider sein zweites Kiai an die falsche Stelle gesetzt und einige andere haben einfach gegen stärkere Gegner verloren.

Besonders ist die Leistung von Lisa hervorheben: Bei ihrem ersten Start im Kumite gewann sie ihre beiden ersten Begegnungen mit ganz großem Kämpferherz und war auch im dritten Kampf überlegen. Leider gab es statt einer Wertung eine berechtigte Verwarnung wegen zu harten Kontakts, doch gab es diese Verwarnung für das gleiche Vergehen nicht für ihre Gegnerin. So verlor L isa diesen Kampf unglücklich mit 0:1 durch einen Minuspunkt, sonst hätte sie in einer starken Startergruppe schon den dritten Platz sicher gehabt.

War da noch etwas? Ja, denn nach langjähriger Pause stellte sich Mehmet mal wieder zum Kampf – wie schon häufiger im Team von der TSG Bergedorf. Mehmet hat dieses mit über 600 Meldungen größte Karateturnier in Norddeutschland in guten Jahren bereits zweimal gewonnen, aber zurzeit ist er wegen seines Studiums und dem daraus resultierenden Trainingsrückstand nicht topfit. Er verlor seinen Kampf, das Team verlor ebenso, so blieb es leider bei nur einem Auftritt.

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Fünf Platzierungen beim Holstentorpokal (Platz 13 im Medaillenspiegel von 74 Vereinen):

Elisabeth, 1.Platz
Michelle, 1. Platz
Daniela, 2. Platz
Katharina, 3. Platz
Sebastian, 3. Platz

Vielen Dank an Ralf und Volker für die stimmungsvollen Fotos.