News @ SC Alstertal-Langenhorn

Sport im Norden Hamburgs

Portrait: Si Fu Hubert Wolf

Filed under: Kung Fu
von Marvin Sadrinna am 31. Dezember 2009 um 12:53 Uhr

SiFu Hubert Wolf

Man trifft in seinem Kampfkunstleben auf viele Schwarzgurte, Lehrer, Experten oder gar Großmeister. Sie alle haben eine gewisse Motivation, die sie antreibt immer neue Höhen in der Kampfkunst zu erreichen. Bei manchen ist es der Wille zur Perfektion, bei anderen der pure Fleiß. Einige wenige machen es, weil es für sie richtig und Pflicht zugleich ist. Ich habe viele getroffen.
Die Auswahl derer, denen zusätzlich zur Liebe für die Kunst, auch die Menschen, die zu ihnen kommen, am Herzen liegen ist enorm dünn gesät. So ein Mensch ist SiFu Hubert Wolf. Kennen lernen und von ihm lernen durfte ich ihn erst 1986.
Zu diesem Zeitpunkt war sein Werdegang schon weit fortgeschritten und er hatte viele Jahre, teils echte Kampf- und Kampfkunsterfahrungen bereits hinter sich gelassen.
Willensstärke und Wachheit sind die ersten Auffälligkeiten in den Augen von SiFu Hubert Wolf. Zu seinem markanten und gewaltigen Äußeren gesellt sich eine ebenso durchdringende, wie impulsive Stimme. Seiner Statur mag man es kaum anmerken, doch dieser große Mensch nennt mit SiMo Malia Bernal und SiGung Al Dacascos zwei absolute Kung Fu Persönlichkeiten seine Lehrer, die gerade  mal zusammen sein Gewicht auf Waage bringen und es an Agilität selbst in hohem Alter noch mit Jedem aufnehmen können. Doch neben diesen Oberflächlichkeiten gibt es einen ganz anderen und auch viel prägenderen Fakt. Seinem Unterricht merkt man es sofort an. Hier ist ein echter SiFu am Wirken und es ist nahezu unmöglich sich dem Kung Fu von SiFu Hubert Wolf auf eine wahrhaftige Art zu entziehen. Dieser Mensch erkennt Deine Schwächen und er wird niemals müde Dich damit zu konfrontieren. Ohne die elementaren Kung Fu-Tugenden der Kontinuität, Selbsterkenntnis und Genauigkeit braucht kein Schüler ernsthaft über eine mögliche nächste Prüfung nachzudenken.
1979 assistierte SiFu Hubert Wolf bereits beim Unterricht in der ersten Kung Fu Schule Deutschlands auf dem Hamburger Kiez. 5 Jahre später erarbeitete er sich seine eigene Gruppe in der renommierten Sportschule Nippon in Hamburg Fuhlsbüttel. Kurze Zeit darauf kam eine weitere Gruppe in Hamburg Rahlstedt hinzu. Die beiden Gruppen existieren heute noch und stehen im regen Austausch miteinander. Nach 30 Jahren Lehrtätigkeit ist SiFu Hubert Wolf nicht müde geworden seine SchülerInnen immer wieder aufs Neue mit seiner vollen Aufmerksamkeit und weisem Rat zu beschenken. Am Herzen liegt ihm besonders die Ausbildung des Charakters seiner Schüler. Aus diesem Grund ist er auch außerhalb der Unterrichtsstätten beständig an den Fortschritten seiner SchülerInnen interessiert und verbringt eine Menge Zeit mit Gedanken um seine Kung Fu Familie. Darin gibt es viele, welche bereit sind die Gaben des Wissens anzunehmen. Allein der Umsetzung bedarf bei den meisten etwas mehr Zeit. Denn eines wird es bei SiFu Hubert Wolf niemals geschenkt geben und das ist die nächste Schärpe.

Portrait: Si Hing André Weiers

Filed under: Kung Fu
von Marvin Sadrinna am 31. Dezember 2009 um 12:48 Uhr

Biographie Si Hing Andre Weiers (40)

Als Jugendlicher war Andre schon sportlich, erst beim Fußball und danach beim Schwimmen. Groß geworden ist er in Hamburg Altona, wo er 1989 auch sein Abitur machte. Beim Kung-Fu konnte er dann seine Talente voll entfalten, unterstützt von Sifu Hubert Wolf, seinem Lehrer und Mentor. Zwischen den Beiden hat sich über die Jahre eine innige Freundschaft entwickelt.
Begonnen hat er 1985, 15 jährig, in der Sportschule Nippon. Inzwischen ist die Gruppe in den SC Alstertal-Langenhorn in Fuhlsbüttel umgezogen. André bestand seine Gelbgurt Prüfung schon nach 4 Monaten und bereits nach 7 Jahren legte er eine hervorragende Braungurtprüfung ab. Die Spontanität und Präzision der Techniken waren beeindruckend. Sein Kung-Fu war ungewöhnlich wirkungsvoll. Nach der Braungurt-Prüfung war er vom Verletzungspech verfolgt und konnte nicht mehr aktiv trainieren. Durch sein Coaching auf Turnieren konnten ich und andere viele Kämpfe gewinnen. Sihing versteht es den Gegner zu lesen und die passenden Konter während des Kampfes zu vermitteln. Dahinter steht ein fundiertes Verständnis der Kampfprinzipien, welches er auch gern weitergibt.
Sihing Andre liebt die Menschen und führt Gespräche, die in Erinnerung bleiben. Er geht auf den Gegenüber ein und will überzeugen oder eben überzeugt werden. Das macht ihn zum Energiezentrum in unserem Freundeskreis. Durch das Unterrichten und Philosophieren über die besten Techniken hat sich sein Kung-Fu ständig weiterentwickelt. Seine überzeugenden Erklärungen und die Offenheit für andere Lösungen machen es zur Freude, mit ihm zu trainieren.
Seit 1992 leitet Sihing Andre die Kinder Kung-Fu Gruppe und seine ersten Schüler sind schon lange keine Kinder mehr. Sihing Lars Schult hat er z.B. mit dem Hervorragend-Virus infiziert und der ist inzwischen Schwarzgurt. Sihing Andre bekam den 1. Dan 2003 und den 2. Dan im Dezember 2008 verliehen.
Nach der Schule und Zivildienst studierte SiHing Andre einige Jahre Philosophie und Informatik. Auch interessiert er sich seit seiner Jugend für 3D Graphik und Computeranimation und gründete 1995 seine Firma in der er sein zweites Hobby zum Beruf machte. Auch hier hat er sich mit Kompetenz und Strategie stetig weiterentwickelt.
Sihing André ist ein guter Freund. Als Freund zeigt er außergewöhnlichen Einsatz und nimmt sich innerhalb und außerhalb des Kwoon viel Zeit für seine Freunde.

19. Sport-Flohmarkt im SC Alstertal-Langenhorn

Filed under: Ankündigung
von Markus Studer am 30. Dezember 2009 um 17:40 Uhr

Der Wintersport-Schnäppchenmarkt des SC Alstertal-Langenhorn ist schon Tradition. Am Sonntag, 17. Januar 2010, steigt bereits die 19. Auflage. Nicht nur Wintersportartikel können gehandelt werden, sondern alle Sportartikel von der Angelrute bis zum Zaumzeug.

In den letzten Jahren herrschte immer reichlich Andrang. Wenig gebrauchte Schlittschuhe, Skianzüge und Snowboards finden bei günstigen Preisen schnell einen Interessenten. Aber auch Kinderski und -skischuhe sind echte Renner, denn für den Nachwuchs muss es meist jedes Jahr eine Nummer größer sein. Gut erhaltene Inline Skates sowie Tennis-, Badminton- und Hockeyschläger sind ebenfalls gefragt. Zum Entspannen vom Kaufrausch gibt es Kaffee und Kuchen – wer tauschen, kaufen, verkaufen oder auch nur stöbern möchte, sollte sich auf den Weg in die Sporthalle des SC Alstertal-Langenhorn nach Fuhlsbüttel machen.

Stand-Anmeldungen sind ab sofort möglich, Standgebühr 5 Euro/Meter.

Termin: Sonntag, 17. Januar 2010, von 10.00 bis 12.00 Uhr

Ort: Groß-Sporthalle des SC Alstertal-Langenhorn, Lüttkoppel 1, Fuhlsbüttel

Info und Stand-Anmeldung: Telefon 50 57 18

Neuer Kurs: Skigymnastik 2010

Filed under: Ankündigung,Turnen und Freizeit
von Markus Studer am 29. Dezember 2009 um 10:00 Uhr

Der Winter ist da und mit ihm auch die Vorfreude aufs Skilaufen und Snowboarden. Doch um Wintersport in vollen Zügen genießen zu können und
Verletzungen vorzubeugen, sollte man fit sein wie ein Turnschuh. Damit alle optimal vorbereitet in die Wintersaison starten, beginnt der SC Alstertal-Langenhorn ab Januar einen neuen Skigymnastik-Kurs mit dem ausgebildeten
Fitness-Trainer Mohan Schulte.

Zeit: 9 Termine, donnerstags 7.1. – 4.3.2010, 19.00–20.00 Uhr
Ort: Turnhalle Eschenweg 1
Kleidung: Sportzeug, Sportschuhe
Kosten: Vereinsmitglieder € 20, Nichtmitglieder 40 €
Anmeldung: SC Alstertal-Langenhorn, Telefon 505718

Ju-Jutsu Kinder-Prüfung

Filed under: Ju-Jutsu
von glaeser am 8. Dezember 2009 um 14:32 Uhr

Der Lohn der Mühen, des Trainings und der Aufregung wurde am 20.11.2009 für die Teilnehmer an der Ju-Jutsu Prüfung belohnt. Die ein bis zweimal in der Woche trainierenden Kinder waren gut vorbereitet in die Prüfung gegangen. Die jungen Sportler stellten sich der Prüfung zum weiß-gelben, gelben und grünen Gürtel. Als Prüfungsbeste wurde Melina gelobt. Sie geht regelmäßig zweimal in der Woche zur Training, dieses wurde durch ihre Technikausführungen sehr sichtbar.

Auch die Leistungen von Nicola und Hendrik, beide jetzt Träger des grünen Gürtels, fand der Prüfer Olaf Bertram, 4. Dan, sehr ansprechend. Für die beiden letzt Genannten war es die letzte Prüfung auf Vereinsebene, die nächsten werden vom Hamburgischen Ju-Jutsu Verband abgenommen. Diese Prüfungen finden nur zweimal im Jahr statt. Es bestanden
zum weiß-gelben Gürtel:
Maik, Matz,
zum gelben Gürtel:
Melina, Jaqueline, Jens-Barne,
zum grünen Gürtel:
Nicola, Hendrik, Maren.

Herzlichen Glückwunsch von den Trainern und vom Spartenvorstand.
Uwe Behrmann

SCALA RIST Ladybaskets: Zwei-Punkte Sieg über Göttingen

Filed under: Basketball
von Markus Studer am 7. Dezember 2009 um 14:23 Uhr

DSC_8269axDas hätte auch ins Auge gehen können – doch der letzte Dreier von Gäste-Spielertrainerin Jennifer Kerns verfehlte knapp sein Ziel. So besiegten die SCALA RIST Ladybaskets am Samstagnachmittag in einer jederzeit spannenden Partie die Gäste der BG 74 Göttingen mit 62:60.

Dabei hätte SCALA den Sack schon einige Male zuvor zumachen können. Doch immer dann, wenn man in Bestbesetzung 8-10 Punkte Vorsprung herausgespielt  hatte, schien der gegnerische Korb in der Folge für einige Minuten wie vernagelt. Göttingen war wieder gleichauf oder sogar knapp in Front. Doch der Reihe nach.

Das Spiel hätte sicher mehr Zuschauer als die üblichen 25 Stammgäste verdient gehabt. Von Beginn an entwickelte sich eine kampfbetonte Partie auf hohem Niveau, in der SCALA auf den kleinen Positionen Vorteile hatte, aber Göttingen den Raum unter den Körben deutlich beherrschte.

Nach dem Ausfall von Ruth Thänert, Mandy Manhold, Nika Heidari und Anne Placke hatte SCALA ein echtes Center-Problem. Gut, dass wenigstens Laura Rahn aus der Zweitligamannschaft aushelfen konnte und oft wie ein Fels in der Brandung stand – sonst hätten dieses Defizit sicher zum Verlust der Partie geführt. Denn mit Ann-Kristin Ratjen, die erst in der zweiten Hälfte ihre Form fand und der jungen Antonia Kuntze standen lediglich zwei Wechselalternativen auf dieser Position zur Verfügung. Demgegenüber hatte Göttingen mit zwei großen und beweglichen Centerspielerinnen neben der bundesligaerfahrenen Aufbauspielerin und Spielertrainerin Jennifer Kerns seine wesentlichen Stärken.

Die ersten Minuten waren vom beidseitigen Abtasten der Mannschaften geprägt. Es fielen nur wenige Körbe – 6:6 stand es nach 6 Minuten. Das SCALA Spiel war geprägt von vielen technischen Unzulänglichkeiten, speziell Fangfehlern, aber BG 74 machte es auch nicht besser. 16:14 lautete die knappe Führung nach dem 1.Viertel.

Der diesmal einzige Dreier von Astrid Ramcke eröffnete das 2.Viertel zum 19:14, aber danach war zunächst nur die BG Göttingen am Zug. Gegen die recht statische SCALA Zone konnte man sich ein ums andere Mal geschickt durchsetzen und die Center in Korbnähe anspielen. 20:26 stand es nach 8 Minuten. Erneut waren für diesen “Lauf” der Göttingerinnen einfache Fang- und Dribbelfehler bei eigener Abschlußschwäche verantwortlich. Zwei Dreier von Pia Mankertz und Svenja Härm retteten dieses Viertel kurz vor Schluß gerade noch zum 28:30 Halbzeitstand.

DSC_8262axTrainer Alex May muß in der Pause deutliche Worte gefunden haben, denn ein 10:0 Lauf der Ladybaskets innerhalb von nur 2 Minuten eröffnete die 2.Halbzeit. Speziell Ann-Kristin Rathjen füllte ihre Center-Rolle nun viel besser aus und die Mannschaft konnte durch Ballgewinne den einen anderen Fastbreak laufen. Doch als May den Schlüsselspielerinnen angesichts der noch anstehenden sonntäglichen Zweitligapartie eine Erholungspause gönnte, schmolz der Vorsprung wieder dahin. Nach 8 Minuten erhielt May nach einer nah an der Grenze zum unsportlichen Foul liegenden Göttinger Attacke gegen Pia Mankertz wegen “Meckerns” das bekannte “T” (technisches Foul). Im Anschluß stand es 40:41 gegen SCALA. Doch die Mannschaft hielt jetzt wieder mit mehr Engagement dagegen und konnte zur Viertelpause eine kleine 46:43 Führuung herausspielen.

Diese wurde im letzten Viertel zunächst auf 9 Punkte (52:43) ausgebaut, bevor nach Wechseln erneut der Faden verloren ging. Bis 2 Minuten vor Schluß war Göttingen, insbesondere durch einige sehenswerte Anspiele von Kerns wieder auf 57:56 herangekommen. In der jederzeit spannenden aber sehr fair geführten Endphase erhielt SCALA dann 7 Sekunden vor Schluß beim Stande von 62:60 zwei Freiwürfe. Doch Pia Mankertz konnte die Chance an diesem Tage nicht nutzen und Göttingen bekam im direkten Gegenzug tatsächlich in der letzten Sekunde noch die Dreier-Chance durch Kerns. Glücklicherweise war der eigentlich freie Wurf knapp zu kurz und die Ladybaskets hatten ein enges Spiel gewonnen – doch solche Partien können auch einmal verloren gehen.

DSC_8234axDiesmal setzte die aktuelle Personaldecke und die heute anstehende Zweitligapartie dem Trainer enge Wechselgrenzen. Doch dies zeigt auch, dass größere Ausfälle innerhalb des bestehenden Kaders nur schwer zu kompensieren sind, was auch bei künftigen Doppelansetzungen noch zu mancher Überraschung führen könnte. Und wenn es noch eines Beweises für die diesjährige Ausglichenheit der Regionalliga bedurft hätte, so lieferte ihn dieser Spieltag. Neben der Partie unserer Mannschaft waren auch alle andern Spiele hart umkämpft und bis zum Abpfiff knapp. Doch schließlich setzten sich am Ende meist die Favoriten durch – wie auch in der heimischen Lüttkoppel zum Glück für unsere Ladybaskets. Mehr Bilder.

Billy Doak verstorben

Filed under: Ju-Jutsu
von glaeser am 2. Dezember 2009 um 14:42 Uhr

Wie mir heute bekannt wurde, ist der walisische Trainer Shihan Billy Doak, (8. Dan Goshin-Ju-Jitsu, 4. Dan Judo) am Freitag, den 27.11.2009 in England verstorben.

Seit mehreren Jahren war Billy in Hamburg und Schleswig-Holstein beliebter Gastreferent auf Ju-Jutsu und Jiu-Jitsu Lehrgängen. Viele Hamburger lernten ihn im SC Alstertal-Langenhorn (SCALA) kennen und waren begeistert von ihm und seiner Art zu unterrichten.
Seine Erkrankung war jedoch auch hier schon erkennbar. Auch in diesem Jahr wollte er mehrere Lehrgänge in Norddeutschland abhalten, auch einen im SCALA.
Schon im Frühjahr des Jahres musste er alle geplanten Besuche aus Krankheitsgründen absagen, da er nicht mehr reisefähig war (wir hatten darüber informiert).
Zu spät wurde jetzt auch noch Krebs diagnostiziert.
Einen Kampf, den der Endvierziger ausnahmsweise nicht gewinnen konnte.

Seine Arbeit im walisischem Dojo wird sein Meisterschüler Barri Davis übernehmen, der den Lehrgangsteilnehmer noch gut in Erinnerung sein sollte. Er wird auch versuchen, dass von Billy begründete Goshin-Ju-Jitsu weiter zu vertreten und zu verbreiten. Der SC Alstertal-Langenhorn wird sich wieder um die Ausrichtung eines Lehrganges bemühen.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Frau Sherrin und seiner Familie.

Uwe Behrmann
(für SCALA Budo – Spartenleitung)
01.12.2009