News @ SC Alstertal-Langenhorn

Sport im Norden Hamburgs

Im Einklang der Elemente

Filed under: Ankündigung,Bildungswerk
von Markus Studer am 12. Mai 2009 um 10:22 Uhr

In diesem Seminar werden wir Atemübungen, Körperbewegungen und Meditationen in Verbindung mit jedem der 5 Elemente (Wasser, Erde, Feuer, Luft und Äther) durchführen. Durch ihre bewusste Wahrnehmung sollen Ihre Sinne inspiriert und harmonisiert werden.

Kursleitung: Sevda Günes, Entspannungstrainerin
Termine: Samstag, 20. 6. und Sonntag, 21. 6., 14.00 – 17.00, Schlehdornweg 10, Kursraum.
Kosten: Vereinsmitglieder € 30,- Nichtmitglieder € 40,-

Anmeldungen unter der Tel. Nr. : 040 / 50 57 18
Wir bitten um rechtzeitige verbindliche Anmeldung und Überweisung der Kursgebühr unter Angabe der Veranstaltung und dem Vermerk „Bildungswerk“ auf folgendes Konto:
Hamburger Sparkasse
BLZ: 200 505 50
Kto.-Nr.: 1215 122 795

Qualität hat seinen Preis und dieser Preis ist Zeit

Filed under: Kung Fu,Sport Allgemein
von Marvin Sadrinna am 11. Mai 2009 um 21:18 Uhr

Jakob Panov (15): „Ich, also der Prüfling, hätte noch besser sein können. Die Gelbgurtprüfung war sehr anstrengend für mich.“ – Jakob ist aus der Kindergruppe des SC Alstertal-Langenhorn zu den Erwachsenen gekommen und ist seit fast acht Jahren beim Kung Fu.

Jakob

Jakob Panov

An einem Sonntag im April fand ein recht typisches Ereignis für die Räumlichkeiten der Kung Fu Gruppe im SC Alstertal-Langenhorn statt. Es wurden die regelmäßig stattfindenden Gurtprüfungen abgehalten. Besonderheit waren in diesem Fall allerdings die Prüflinge selbst. Ganze neun junge Menschen auf einmal hatten sich eingefunden, um nach jahrelang, intensivem Training ihr Können unter Beweis zu stellen. Insgesamt brachten die Neun ganze dreißig Jahre an Kung Fu Erfahrung mit sich. Ein Umstand welcher in der Tat ungewöhnlich ist. Normalerweise findet die Prüfung zur ersten Schärpe (Gelbgurt) nach 6 bis 12 Monaten statt. In diesem Fall, oder besser gesagt Fällen fand eine besonders intensive Vorbereitung ihre Anwendung und das nicht ohne Grund.

Matthias Kraft (18): „Es hat mir Spaß gemacht, ich war nicht ganz zufrieden mit mir. Nächstes Mal werde ich es besser machen.“ – Matthias ist mit 1 ½ Jahren Trainingszeit das „Küken“ im Unterrichtsraum.

Die jahrzehntelange Erfahrung des Lehrers Si Fu Hubert Wolf hatte gezeigt, dass in den meisten Fällen 6 bis 12 Monate Vorbereitungszeit einfach nicht ausreichend genug sind. Zu häufig treten im späteren Verlauf der „Kung Fu Karriere“ deutlich Schwächen auf, die nur mit immenser Anstrengung seitens der Schüler und des Lehrers wieder zu korrigieren sind. Es ist die Basis auf der alles aufbaut und die Basis des Kung Fu wird bis zum Gelbgurt vermittelt

Simone Roolfs (19): „Es war gut und anstrengend. Es waren sogar gleich zwei Prüfer anwesend.“ – Simone ist die einzige Frau unter den Prüflingen gewesen und hat mittlerweile beide ihrer jüngeren Geschwister überzeugen können auch zum Kung Fu zu kommen.

Di Grundbegriffe und Techniken welche im Laufe der ersten Zeit erlernt werden, lassen einen das ganze Leben nicht mehr los. Selbst als Schwarzgurt mit vielen Jahren der Kampferfahrung wird kontinuierlich auf das Basiswissen zurückgegriffen. Die ersten Tritte, Schläge und Stände ändern sich nicht mehr sonderlich viel, außer natürlich insofern, dass die Ausführung sich mehr und mehr der Perfektion annähern sollte.

Jonas Budelmann (18): „Diese Prüfung werde ich mir besonders einprägen.“ – Jonas ist am längsten in der Anfängergruppe der Erwachsenen gewesen und hat schon viele Monate der unmittelbaren Prüfungsvorbereitung miterlebt.

Jonas Budelmann

Jonas Budelmann

Die Anforderungen welche in so einer Prüfung abgefragt werden sind enorm umfangreich. So wird neben der physischen und geistigen Verfassung des Schülers vor allem sein Wissen auf Herz und Nieren getestet. Abgucken und Schummeln sind zwecklos. Jeder kann nur das wiedergeben, was in akribischer Vorbereitung verinnerlicht worden ist. Die Prüfungsdauer beträgt in der Regel eine Dreiviertelstunde und währenddessen gibt es keine Pause.

Immanuel Züchner (18): „Der Pferdestand war gar nicht so schlimm, weil man nebenbei noch abgefragt wurde.“ – Immanuel hat aus einem unsportlichen jungen Mann jemanden gemacht, für den 50 Liegestütze am Stück zu keiner besonderen Herausforderung mehr gehören.

Eine simple und schwierige Voraussetzung ist der Pferdestand, bei dem beide Beine parallel wie auf dem Rücken eines Pferdes sitzend auseinander gestellt werden. Jeder kann das Zuhause gerne mal nachmachen. Mindestdauer während der Prüfung sind drei Minuten für diese Stellung.

Pferdestand

Kai Mohrmann (19): „Ich dachte die ganze Zeit über mein gedachtes Können und vor allem meine Kondition würden besonders schlecht sein, aber der Prüfer meint am Ende unsere Techniken wären schon weit fortgeschritten was mich angenehm erstaunte. Die Worte des Prüfers das aus uns etwas werden könne sind mir im Gedächtnis haften geblieben.“ – Kai ist seit rund 2 ½ Jahren ein fester Bestandteil in der Anfängergruppe, doch das wird sich sicher irgendwann ändern. Die Fortgeschrittenen erwarten ihn schon.

Für die meisten Schüler stellt die erste Prüfung auch die letzte dar. Ein Gros der Schüler beschließt sich anderen Dingen zuzuwenden und die einmal bestandene Prüfung bleibt für viele der Höhepunkt auf dem langen Weg des Kung Fu. Das ist auch nichts Ungewöhnliches. Es gab und wird auch immer nur wenige Schwarzgurte geben und eine große Menge an Weiß- und Gelbgurten. Die Intensität mit welcher die Erlebnisse auf so einer Prüfung wahrgenommen werden, kommt für viele recht unerwartet und ist mit schulischen Prüfungen kaum vergleichbar. Nichtsdestotrotz ist es die Masse der Schüler, welche den Menschen, der sie anleitet erst zu einem Lehrer macht.

Dominik Piggin (18): „Ich habe mehr als alles gegeben. Es war ein historisches Highlight in meinem Leben. Ich bin dadurch ein Stück erwachsener geworden.“ – Dominik ist einer der sehr Wenigen, welche nach einem längeren Auslandsaufenthalt wieder den Weg in die Unterrichtshallen gefunden hat.

vlnr Dominik Moritz und Immanuel nach der Prüfung

vlnr Dominik, Moritz und Immanuel nach der Prüfung

An dem besagten Sonntag im April wurden also die Gurtprüfungen abgenommen. Sebastian Zille war schon einen Tag früher dran. Der Achtzehnjährige ist schon seit einigen Jahren beim Kung Fu und genau wie Jakob Panov aus der Kindergruppe des SCAL zu den Erwachsenen gekommen ist. Es war am Tag zuvor in eine fremde Schule gefahren, um dort zu beweisen, dass er ein Grüngurt im Wun Hop Kuen Do Kung Fu ist.

Sebastian: Ich war erstaunt wiesehr die Techniken aus anderen Schulen mit den unsrigen variierten. Dennoch musste der Prüfer anerkennen, dass alles was ich gezeigt habe funktioniert. – Sebastian hatte in den vergangenen Jahren schon zwei Prüfungen erfolgreich hinter sich gebracht und war zur Grüngurtprüfung in die Schule nach Altona gefahren.

Sebastian überwand wie alle anderen Prüflinge auch die Hürde zur nächsten Schärpe mit Bravour. Es war ein Freudentag für die Schule im SCAL und den Si Fu Hubert Wolf, dessen genaues Auge uns immer wieder an persönliche Höchstleistungen heranführt.

Moritz Hansen (18): „Ich wusste gar nicht, was ich noch alles aus meinem Körper rausholen kann. Die letzten Minuten waren die härtesten, aber ich würds wieder machen. – Moritz hat mit 87% zusammen mit Simone Roolfs das höchste Ergebnis von den Prüflingen erreicht.

Die Prüflinge mit Si Fu Hubert Wolf in ihrer Mitte vorne links ist Sebsatian Zille mit frischem Grüngurt

Die Prüflinge mit Si Fu Hubert Wolf in ihrer Mitte – vorne links ist Sebsatian Zille mit frischem Grüngurt

Allen Prüflingen noch einmal Herzliche Glückwünsche zur bestandenen Prüfung und auf das noch viele weitere folgen werden.

Si Hing Marvin Sadrinna, 2 Meistergrad WHKD

Geben sie sich doch auch mal einen Tritt

Filed under: Kung Fu,Sport Allgemein
von Marvin Sadrinna am 11. Mai 2009 um 20:50 Uhr

Seit rund zwanzig Jahren ist der Germany Cup in Lübeck eines der bestorganisiertesten Kampfturniere in Norddeutschland. Veranstalter und Kickboxlehrer Rasim Cekirge hat mit seinem seriösen Team an Mitarbeitern eine einladende Atmosphäre geschaffen, in welcher sich alljährlich hunderte von Kampfkunstfreunden tummeln, um sich im kampfsportlichen Wettkampf zu messen. Gekämpft wurde im Semi- und Leichtkontakt. Wir aus der hiesigen Kung Fu Schule im Verein des SC Alstertal Langenhorns waren zum Saisonauftakt mit sieben Fightern und zwei Betreuern nach Lübeck gefahren und bei diesem schönen Turnier mit von der Partie.

Thomas Reinhardt bestritt sein allererstes Turnier in der erfahrenen Klasse der Über 35jährigen. Er ist im SCAL unser größter Recke mit 197cm und gleichzeitig eher einer der Frischlinge bei den Fortgeschrittenen. An diesem Tag jedoch kam alles irgendwie anders. Sein erster Gegner überragte ihn um einen halben Kopf und war 2.07 Meter groß! Thomas obsiegte in diesem Kampf der Giganten, gewann später sogar alle weiteren Paarungen in dieser Gruppe und fuhr als stolzer Sieger mit einem ersten Platz nach Hause.

Jan Plewe hatte sich im Vorfeld mit großen Zweifeln rumgeschlagen. Seine Gedanken galten seiner körperlichen Unversertheit. Erfahrungsgemäß wird auf Turnierveranstaltungen etwas kräftiger geschlagen als im partnerschaftlichen Sparring innerhalb der eigenen Schule. Interessanterweise kam es genau wie befürchtet. Jan erhielt einen harten Fauststoß auf die Nase und Sekunden danach standen vier Sanitäter um ihn herum. Dennoch gelang es ihm nach einer kurzen inneren Sammlung den Wettkampf wieder aufzunehmen. Am Ende schaffte er es immerhin in einer der größten Klassen der Veranstaltung bis zum zweiten Platz vorzudringen. Sein größter Sieg an diesem Tag fand jedoch zuvor beim überwinden seiner Ängste statt.

Erik Gosch trat gleich in zwei unterschiedlichen Klassen an. Zum einen bei den Junioren und bei den Erwachsenen. Bei so einem Doppelstart kann es mitunter zu Überschneidungen des jeweiligen Starttermins kommen, so dass im ungünstigsten Fall eine Klasse komplett sausen gelassen werden muss. Fast genau so kam es. Beide Klassen starteten parallel und Erik war gezwungen immer unmittelbar nach einer gewonnenen Runde zur nächsten Kampffläche zu hasten. Auf diese Weise musste er vier Kämpfe hintereinander bestreiten und war nach nicht einmal zehn Minuten bereits am Ende seiner Kondition angelangt. Doch trotz alledem konnte er nahezu alle seine Gegner deutlich bezwingen und verlor erst viel später knapp im Finale der Junioren über 78 Kilogramm und wurde Zweiter.

Eriks Bruder Lasse musste sich nach mehreren siegreichen Runden gegen den späteren Sieger seiner Klasse und nach einem kräftigen Leberhaken geschlagen geben. Lennart Plötz war froh auf seinem zweiten Turnier doppelt so erfolgreich gestartet zu sein wie auf seinem ersten. Er kam eine Runde weiter. Für den sonst so fröhlichen Christoph Behem gab es ausnahmsweise mal nichts zu lachen, er bekam eine Doppelpackung und verlor gleich zweimal hintereinander. Sein Lachen gewann er auf der Rückfahrt selbstverständlich zurück.

Anders fightete Boris Sedelies und dominierte die meisten seiner Gegner. Er fuhr mit zwei Pokalen nach Hause und war erfolgreichster Starter in unseren Reihen mit einem ersten und einem zweiten Platz. Alles in allem war es ein gelungener Saisonauftakt. In Mai und Juni sind noch weitere Turniere von denen wir an selber Stelle selbstredend berichten werden.

vlnr Si Hing Lars, Lennart, Christoph, Jan, Lasse, Erik, Boris Thomas und Si Hing Marvin mit ihrer Beute

von links nach rechts: Si Hing Lars, Lennart, Christoph, Jan, Lasse, Erik, Boris Thomas und Si Hing Marvin mit ihrer Beute

Sommerkurs: Aquarell

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von Markus Studer am 10. Mai 2009 um 9:44 Uhr

Die verschiedenen Aquarelltechniken: Nass in Nass, Lasur, Direktaquarell, Experiment können in attraktiven Übungen erkundet werden. Phantasie und Naturbeobachtung werden auf spielerische Art und Weise angeregt. Bei schönem Wetter findet der Kurs unter freiem Himmel statt.

Start: Mittwoch, 10. 6., 10.00 – 12.00, Jugendraum Lüttkoppel 1, 4 Termine,
Kosten: Vereinsmitglieder 25 €, Nichtmitglieder 35 €.
Leitung der Malkurse: Gabriele Kruk, Dipl. Graphik-Designerin, Malerin
Bei allen Malkursen: Zu den ersten Terminen bitte vorhandenes Zeichen/Aquarellmaterial mitbringen.

Anmeldungen unter der Tel. Nr. : 040 / 50 57 18
Wir bitten um rechtzeitige verbindliche Anmeldung und Überweisung der Kursgebühr unter Angabe der Veranstaltung und dem Vermerk „Bildungswerk“ auf folgendes Konto:
Hamburger Sparkasse
BLZ: 200 505 50
Kto.-Nr.: 1215 122 795

Photokurs: Bessere Bilder mit jeder Kamera

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von Markus Studer am 2. Mai 2009 um 11:41 Uhr

Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, jeder ist eingeladen neue Möglichkeiten der Motivwahl, Perspektive, Bewegungsdarstellung, Licht und Schatten, Bildsprache und Sehgewohnheiten kennen zu lernen und auszuprobieren. Sie brauchen lediglich eine Kamera und Freude am Experimentieren.

Kursleitung: Olaf Schultz, Sylvia Panarinfo
Termin: Samstag, 6. 6., 14.00 – 17.00, Sportzentrum Schlehdornweg 10, Seminarraum.
Kosten: Vereinsmitglieder € 15,-, Nichtmitglieder € 20,-

Anmeldungen unter der Tel. Nr. : 040 / 50 57 18
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