News @ SC Alstertal-Langenhorn

Sport im Norden Hamburgs

Der Klassiktreff geht zu Otello

Abgelegt unter: Ankündigung
von Markus Studer am 27. Februar 2009 um 9:48 Uhr

Wer Interesse hat, die Oper Otello von Guiseppe Verdi zusammen mit anderen Klassikfreunden in der Staatsoper zu genießen, dem bietet sich nun die Gelegenheit. Wir wollen gemeinsam diese Aufführung besuchen und uns ein paar Tage vorher über die Musik und den Inhalt der Oper informieren. Wir haben 20 schöne Plätze reserviert.

Einführungsabend: Freitag 8. 5., von 19.00 bis 20.00 Uhr mit Olaf Schultz, Gemeindesaal St. Lukas. Opernbesuch: Donnerstag 14. 5. um 19.00, Hamburgische Staatsoper.
Kosten inklusive Einführungsabend: € 39,- / € 28,- je nach Kategorie.
Verbindliche Anmeldung und Zahlungseingang bis zum 30. 3.!

Anmeldungen unter der Tel. Nr. : 040 / 50 57 18
Wir bitten um rechtzeitige verbindliche Anmeldung und Überweisung der Kursgebühr unter Angabe der Veranstaltung und dem Vermerk „Bildungswerk“ auf folgendes Konto:
Hamburger Sparkasse
BLZ: 200 505 50
Kto.-Nr.: 1215 122 795

Lehrgang mit Billy Doak abgesagt

Abgelegt unter: Ankündigung, Ju-Jutsu
von Markus Studer am 19. Februar 2009 um 12:08 Uhr

Der Vereins-Lehrgang am 25. und 26. April 2009 mit Billy Doak, 8. Dan aus Wales/England, im SCALA muss zu unserem bedauern ausfallen!
Wie uns Billy gestern mitteilte, ist er schwer erkrankt und nicht in der Lage Reisen zu unternehmen oder Training zu geben. Aus diesem Grunde wird der Lehrgangstermin ersatzlos gestrichen. Auch andere Lehrgangstermine musste er für das erste Halbjahr absagen. Billy und wir hoffen sehr, dass der Lehrgang zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann.
Wir bitten, auch andere Sportkameraden/innen von der Lehrgangsabsage zu informieren.

Vielen Dank für Euer Verständnis.
U. Behrmann

1. Regionalliga Damen: Tage wie dieser… - SCAL verliert in Pinneberg mit 62:45

Abgelegt unter: Basketball
von Markus Studer am 17. Februar 2009 um 10:50 Uhr

Astrid RamckeDie ersten Punkte machte Pinneberg. Bis zum 4:4 konnten unsere Damen noch mithalten, dann lief der Pinneberger Express fast unaufhaltsam Richtung SCAL-Korb. Bereits zum Ende des ersten Viertels stand ein klares 22:7 an der Anzeigetafel. An diesem Tag konnte unser Team an diesem Fehlstart und der Höhe des Abstands auch in den nachfolgenden 3 Vierteln nichts mehr ändern. Endstand: 62:45. (mehr Bilder)

Nicht spielentscheidend : Verstecktes Foul beim ersten JumpPinneberg war von Beginn an einfach wacher, energischer und schneller. Was uns am vergangenen Wochenende noch besonders auszeichnete wurde diesmal schmerzlich vermisst: Der Wille zum Sieg. Dies äußerste sich in einem recht behäbigen Spielaufbau, etlichen Unkonzentriertheiten im Paßspiel, einer viel zu statischen Offense und noch dazu viel Pech im Abschluß. Silke Panten - zusammen mit Sabrina Ochs immer ein Vorbild an Kampfgeist - stand es geradezu ins Gesicht geschrieben: An diesem Tage ging nichts.

So nutzten die Pinneberger Aufbauspielerinnen immer wieder den freien Pass nach druckvoller Penetration in die Zone. Das Ergebnis: Sicher verwandelte Körbe direkt am Brett für die völlig freien Center. Obwohl SCAL das 2. Viertel mit 10:11 knapp für sich entscheiden konnte, änderte sich daran vor der Halbzeit wenig.

Auch der partielle Einsatz der zuletzt fehlenden Sophie Witte und Pia Mankertz (nach längerer Krankheit) sollte heute noch keine wesentlichen Akzente bringen können. Es ist zu hoffen, dass die noch fehlenden Kräfte in den kommenden Wochen zurückkommen.

Was es noch vom Spiel zu berichten gibt ? Das 3. Viertel ging mit 19:11 verloren und das vierte wurde mit 11:16 gewonnen. Nach Vierteln stand es also 2:2 - nach Punkten allerdings 62:45.

HandgemengeBleibt zu hoffen, dass es Trainer Alexander May gelingt, diese Niederlage im Laufe der Woche wieder aus den Köpfen zu bekommen, denn bereits am kommenden Samstag wartet mit Harburg ein Gegner, der bei seinem gestrigen Sieg über die BG West ein ganz starkes Spiel zeigte.
Unsere Damen haben in dieser Saison schon oft bewiesen, dass sie es besser können, als am heutigen Sonntag. Aber bei einem so jungen Team gibt es halt auch immer mal Tage wie diesen….

Kopf hoch Mädels - SCALA fight !

100 Jahre SCALA - Das feiern wir

Abgelegt unter: Ankündigung
von Markus Studer am 13. Februar 2009 um 10:35 Uhr

Der SC Alstertal-Langenhorn e.V. feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Hierzu planen wir zur Zeit folgende Aktivitäten:

05.09.09 – 10.30 Uhr: Empfang für geladene Gäste im Clubheim Lüttkoppel.

05.09.09 – 20.00 Uhr: Festball in unserer geschmückten Sporthalle Lüttkoppel.

06.09.09 – 12.00 Uhr: Sommerfest/Kinderfest auf dem Gelände Lüttkoppel.

Karten für den Festball kosten 10 EUR und sind ab ca. Mitte Juni in unserer Geschäftsstelle, dem Studio Schlehdornweg, der Tennisanlage Beckermannweg und dem Fußball-Clubheim Siemershöh erhältlich. Restkarten an der Abendkasse kosten 12 EUR.

Informationen zur Verfügbarkeit der Karten, sowie über weitere Veranstaltungen die in Planung sind erhalten Sie auf unserer Homepage oder in unsere Vereinszeitschrift dem Sportspiegel.

SCALA-Fahrradgruppe

Abgelegt unter: Ankündigung
von Markus Studer am 13. Februar 2009 um 8:17 Uhr

Fahrradfahren in Deutschland ist beliebt geworden – immer mehr Menschen entdecken ihre Welt per Rad. Und wo man auch hinschaut, überall sieht man kleine oder große Gruppen freudiger Radfahren.

Seit Oktober des vergangenen Jahres gibt es in unserem Sportclub Alstertal-Langenhorn eine Fahrradgruppe. Der Startpunkt war jahreszeitlich gesehen sicherlich sehr ungünstig - das Wetter machte auch oftmals einen Strich durch die Rechnung und außerdem war und ist die Kondition der einzelnen Teilnehmer sehr unterschiedlich.
Daraus haben wir gelernt und starten ab dem 8. März 2009 (soweit dann kein Schnee mehr liegt) erneut.

Für Freitag, den 20. Februar 2009 laden wir herzlich zu einer Gründungssitzung ein.
Sie wird um 20 Uhr in der Clubgaststätte SCALA, Lüttkoppel 1/Niedernstegen, stattfinden und Informationen über Tages-, Wochenend- und Mehrtagesausflüge sowie die sportlichen Nachmittagstouren liefern.
Geplant sind zunächst jeden Sonntag abwechselnd 1- und 2-Sterne-Fahrten und ab Mai, wenn die Abende wieder länger werden, Feierabendtouren (3-Sterne) für die sportlichen Fahrer. Wir werden per Rad nicht nur unsere nähere Umgebung entdecken, sondern laden auch zu attraktiven Ausflügen wie z.B. Rügen, dem Ostseeküsten-Radweg von Rostock nach Kühlungsborn, dem Elbe-Radweg zwischen Stade und Cuxhaven oder auch zur Seeumrundung des größten deutschen Binnensees, der Müritz, ein. Außerdem planen wir einen 8-tägigen Aufenthalt am Balaton in Ungarn, bei dem neben dem Fahrradfahren auch Wellness und Kultur nicht zu kurz kommen.
Weitere Informationen gibt es auch unter der Tel.-Nr 040 / 507 48 952 (18 bis 20 Uhr) oder in der Geschäftsstelle Lüttkoppel 1, Tel. 040 / 50 57 18.

Karate bei SCALA

Abgelegt unter: Karate
von Markus Studer am 12. Februar 2009 um 9:00 Uhr

Seit einigen Monaten gehört die Kampfkunst Karate zum Angebot unseres Vereins, vermittelt wird der traditionelle japanische Shotokan-Stil. Das heutige Karate stammt von der japanischen Insel Okinawa und erhielt seinen Namen aufgrund der Waffenlosigkeit dieser Kampfkunst, wörtlich „leere Hand“. Mit bloßen Händen und Füßen also sollen Angriffe abgewehrt werden, mit präzisen Treffern auf empfindliche Zielregionen des Körpers können sich auch körperlich Unterlegene effektiv verteidigen.

Die Ursprünge des Karate liegen zwar in einer alten Kriegskunst, aber neben den traditionellen Methoden haben auch die Erkenntnisse der modernen Sportwissenschaft Eingang gefunden in den methodischen Aufbau der Übungsstunden.

Jede Karatestunde beginnt und endet mit einer kurzen Meditation im Sitzen und der traditionellen Zeremonie zum An- oder Abgrüßen. Auf eine umfassende Ganzkörpergymnastik folgt das eigentliche Karatetraining, dieses ist auf drei Säulen aufgebaut: Technikschulung, Partnerübungen und Formentraining.

Karate kann Körperschule, Selbstverteidigung, Rundum-Fitness, Zweikampfsport oder Persönlichkeitsentwicklung sein – diese Kampfkunst bietet jedem etwas. Das System aus Schlag-, Stoß- und Tritttechniken erfordert in der Anwendung Dynamik, Körperbeherrschung und Konzentration, aber auch Disziplin. Harter Körperkontakt wird vermieden – eine korrekte Technik ist abzustoppen, bevor der Partner verletzt würde. Trotzdem ist es wichtig, die enorme Energie zu spüren, die sich aus dem Üben dieser Kampfkunst entwickeln kann.

Übrigens: Für die Kampfkünste ist man nie zu alt. Die Schnelligkeit lässt zwar mit zunehmendem Alter nach, die Wahrnehmung aber und oft auch die Präzision der Bewegungen lassen sich durch regelmäßiges Üben immer weiter verbessern. Unsere älteste Teilnehmerin Birgit war trotz ihrer 63 Jahre im vergangenen Jahr sogar fleißigste Schülerin. Die jüngsten Mitglieder der Kindergruppe sind 7 Jahre alt.

Das Training leitet Andreas Brannasch, 4. Dan Shotokan Karate (Deutscher Karate Verband). Er besitzt eine Karatelehrer-Lizenz und ist diplomierter Sportwissenschaftler. Andreas war vielfacher nationaler und internationaler Meister in den Jahren 1976 bis 1984. Erst im letzten November konnte er bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin die Altersklasse +50 Jahre gewinnen.

Trainingsort (Dojo) ist die Gymnastikhalle der Albert Schweitzer Schule, Schluchtweg 1, in Klein-Borstel. Dienstags ab 18.30 Uhr und freitags ab 19.00 Uhr – trainieren zuerst die Einsteiger, dann die Fortgeschrittenen. Die Kindergruppe (7-13 Jahre) übt donnerstags ab 17.45 Uhr unter der Leitung von Mehmet Zumberi, 1. Dan und mehrfacher Hamburger Meister. Interessenten sind herzlich willkommen, Informationen gibt es in der Geschäftsstelle, Tel. 50 57 18.

Andreas Brannasch

Graduierung zum zweiten Meistergrad

Abgelegt unter: Kung Fu
von Marvin Sadrinna am 11. Februar 2009 um 12:22 Uhr

1985 ist ein gutes Jahr für das Kung Fu in Hamburg gewesen.

In dieser Zeit war es, dass sich ein außergewöhnlicher junger Mann entschloss, den damals noch so exotisch anmutenden Weg des Kung Fu zu beschreiten. Mit bereits fünfzehn Jahren verronnener Lebenszeit und einem satten Kampfgewicht von stolzen 95 Kilogramm war dieser Junge eher ein gemütlicher Späteinsteiger, denn ein raubkatzenartiger Bruce Lee.

Aber wie so oft im Leben sind es der Wille und das Herz, welche uns zu höchsten Zielen führen können und spätestens seit Kung Fu Panda wissen wir, dass es wahrlich nicht die äußere Erscheinung ist, die einen großen Meister ausmacht.

Nach Jahrzehnten des langen Reifens und fortwährend geistigem Wachstum, ist er heute eine der interessantesten Persönlichkeiten innerhalb der Martial Arts in Deutschland geworden und wer ihm einmal begegnet ist vergisst dieses Treffen sicher nicht so rasch.

Mit der Neugründung einer Kindergruppe innerhalb des SCALA Anfang der Neunziger gewann nicht nur der Verein eine wertvolle Oase in der aufmerksamen Unterrichtung von unseren jüngeren Mitmenschen, sondern der gesamte Stadtteil profitierte von der geschult, sprießenden Achtsamkeit unserer kleinsten Mitmenschen.

Glitzernde Pokale zum drauf stolz sein wird man in seinem heimischen Regal vergeblich suchen, der aufmerksame Leser jedoch hatte in der letzten Ausgabe des hiesigen Sportspiegels die Gelegenheit einige der Früchte, oder besser gesagt „Früchtchen“ seines Schaffens betrachten zu können. Als kleine Erinnerung sei hier erneut auf seine langjährigen Schüler verwiesen.

Kurz vor dem Jahreswechsel eines sicher noch denkwürdig werdenden Jahres erhielt dieser Mann eine ganz besondere Ehrung.

Am 13.12.2008 wurde ihm der zweite Meistergrad von seinem Lehrer Si Fu Hubert Wolf verliehen. Es handelt sich bei diesem Mann um niemand geringeren als Si Hing André Weiers. 2 Dan Wun Hop Kuen Do Kung Fu. Wir gratulieren unserem Lehrer, älteren Mitschüler und Freund.

1. Regionalliga Damen: SCALA gewinnt bei den Berlin Baskets mit 71:64

Abgelegt unter: Basketball
von Markus Studer am 9. Februar 2009 um 10:16 Uhr

Geschlossene Mannschaftsleistung in BerlinEs war kein herausragendes Spiel - aber wie es so oft bei Spielen von zwei nahezu gleichwertigen Mannschaften ist: Es gewinnt, wer den Sieg mehr will ! Und das waren an diesem Nachmittag in Berlin-Hohenschönhausen eindeutig unsere Damen.

Ohne Pia Mankertz (krank) und Sophie Witte (Abiturvorbereitung) sowie aufgrund des zeitgleichen Spiels der 2. Damen war man erstmals mit nur 9 Spielerinnen angereist und demonstrierte eindrucksvoll, wozu die Mannschaft in dieser Saison fähig ist. Obwohl die Berlinnerinnen erneut Ireti Amojo aufgeboten hatten, die uns im Hinspiel allein 29 Punkte eingeschenkt hatte, ließ man den Gegner diesmal nie zu seinem Spiel kommen, kämpfte mannschaftlich geschlossen füreinander und setzte sich zum Ende der Partie knapp aber verdient durch.

Sabrina OchsFür SCAL begannen an diesem Nachmittag Sabrina Ochs, Conny Wegner, Astrid Ramcke, Silke Panten und Ruth Thänert die Partie gegen eine Berliner Mannschaft  die mit etlichen ihrer Zweitlga-Spielerinnen angetreten war und noch dazu Ireti Amojo zu ihrem erst 3. Saisoneinsatz für die Baskets hatte überreden können. Doch wer gedacht hätte, es entwickle sich ein einseitiges Spiel auf den SCALA Korb, der sah sich von Beginn an getäuscht. Die Mannschaft hielt gut gegen die Berliner Offense dagegen und schloss die eigenen Angriffe mit Erfolg ab. 17:17 stand es nach dem ersten Viertel.

Auch im 2. Viertel konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. SCAL stand im Rebound nicht immer gut, hielt sich aber mit viel Einsatz im Spiel. Nach einem zwischenzeitlichen 29:24 für Berlin ging man zur Halbzeit mit einem knappen 34:32 Rückstand in die Kabinen.

Ruth ThänertDas 3.Viertel begann mit 6:0 Punkten für Berlin doch bereits in der 6.Minute war man beim 48:47 wieder auf Augenhöhe. Dies lag u.a. daran, dass Ruth Thänert die Berliner Centerin Jenny Sommer stets im Griff hatte und Sabrina Ochs jetzt Amojo, die in der ersten Hälfte noch stark gepunktet hatte, soweit unter Kontrolle halten konnte, das ihr kaum noch sehenswerte Aktionen gelangen. Astrid Ramcke und Conny Wegner nahmen und trafen einige gute Würfe von Außen und so führte SCAL zum Ende dieses Viertel erstmals mit 4 Punkten (52:56).

Svenja HärmÜberraschend gelang es, die Führung im letzten Viertel zunächst bis zum 56:65 (5. Minute) auszubauen. Dabei taten sich insbesondere jene Spielerinnen hervor, die meist auf geringere Einsatzzeiten kommen, für die Mannschaft aber nicht weniger wichtig sind. Frederike Supper, Nika Heidari, Ann-Kristin Rathjen und Svenja Härm spielten diesen letzten Abschnitt zusammen mit Conny Wegner bzw. Sabrina Ochs sehr souverän  herunter, ohne dass die Führung noch einmal in Gefahr geriet. Kompliment: Das war ein starker Teamauftritt ! (mehr Bilder)

Lohn der Arbeit ist ein gesicherter 2. Tabellenplatz hinter dem verlustpunktgleichen SV Halle, der ein Spiel mehr ausgetragen hat. Am kommenden Sonntag geht es zu einer weiteren Auswärtspartie zum derzeitigen Tabellenvierten, dem VfL Pinneberg. Nach dem dramatischen Hinspielerfolg in der Lüttkoppel sicher ein ganz ganz wichtiges Spiel für unsere Mannschaft….

1. Regionalliga Damen: Sieg mit 69:58 gegen Braunschweig

Abgelegt unter: Basketball
von Markus Studer am 2. Februar 2009 um 14:33 Uhr

Silke PantenAn diesen Dreier wird sie sich noch lange erinnern: Eine Sekunde vor Schluss der ersten Hälfte drückte Silke Panten deutlich hinter der Mittellinie ab. Der Ball war lange in der Luft, krachte ans Brett und pfiff fast ohne Ringberührung durch die Maschen. Damit stand es zur Halbzeit 32:29 im Spiel zwischen den SCAL-Damen und der Braunschweiger BG.

An den Rest des Spieles müssen wir uns nicht allzu lange erinnern. Letztlich reichte ein leicht überdurchschnittliches 3.Viertel zum Sieg über einen Gegner, der heute nicht vielmehr als gute Ansätze erkennen ließ - in besserer Form und Bestbesetzung aber noch der einen oder anderen Mannschaft Kopfzerbrechen bereiten dürfte.

Sophie WitteSCAL mußte an diesem Sonntag auf die erkrankte (aber wegen Einsatz für Wedel ohnehin nicht eingeplante) Pia Mankertz verzichten und begann couragiert. 7:2 stand es bereits nach kurzer Zeit, ehe Braunschweig zur 5. Minute auf 8:8 ausgleichen konnte. Das Spiel wogte im ersten Abschnitt immer wieder hin und her. Vor allem eine umsichtig aufbauende Conny Wegner und Sophie Witte sorgten dafür, dass SCAL zum Viertelende mit 19:14 wieder knapp die Nase vorn hatte.

Die anfänglich ordentliche Trefferquote verschlechterte sich im 2.Viertel zusehends, sodass Braunschweig in der 5. Minute erstmals mit 23:24 in Führung gehen konnte. Eine Freiwurfquote von exakt 40% (10 von 25) zeigt deutlich, was heute im Argen lag. Dass es für Braunschweig trotz guter 72% (18 von 25) schon zur Halbzeit nicht langte, lag an der etwas intensiveren Defense und nicht zuletzt an dem bereits erwähnten Sonntagswurf von Silke Panten.

Svenja Härm stoppt Braunschweigs Katharina DatheDas 3. Viertel war heute SCAL’s bestes. Die früh mit 4 Fouls belastete Sophie Witte wurde erfolgreich durch Ruth Thänert vertreten, die sich stark verbessert zeigte und insgesamt 11 Punkte erzielte. So konnte sich das Team zur 6.Minute auf 45:33 absetzen und diesen Vorsprung trotz immer wieder auftretender Ballverluste bis zum Viertelende halten. Die Topscorerin der Niedersachsen, Jessica Weber hatte man dabei meist ebensogut im Griff, wie die mit Doppellizenz für Wolfenbüttel in der 1. Bundesliga agierende Katharina Dathe. 53:43 lautete der Spielstand vor dem letzten Viertel.

Auch im letzten Viertel ging es zunächst recht souverän weiter. Mit 60:45 erreichte der Vorsprung in der 3. Minute seinen höchsten Stand - bis Braunschweig seine Deckung umstellte und SCALAs Ballvortrag ein ums andere Mal in arge Verlegenheit brachte. Doch der Vorsprung war groß genug und die “kleinen Positionen”, speziell Astrid Ramcke und Conny Wegner trafen zur Entlastung einige schöne Dreier (insgesamt 7 Dreier gegenüber einer Nullnummer auf Braunschweiger Seite). Damit kam der Sieg nicht mehr ernsthaft in Gefahr und konnte letztendlich zum 69:58 Endstand nach Hause gefahren werden. (mehr Bilder)

Spontan bereit: Das KampfgerichtFür SCAL spielten: Svenja Härm (3 Punkte, 0 Dreier, 1 von 2 Freiwürfen), Nika Heidari, Sabrina Ochs (9, 1, 2/4), Silke Panten (10, 1, 5/12), Astrid Ramcke (14, 2), Ann-Kristin Rathjen (0/2), Frederike Supper (3,0,1/2), Ruth Thänert (11, 0, 1/1), Conny Wegner (13, 3), Sophie Witte (6, 0, 0/2).
Ein herzliches Dankeschön geht an das spontan zusammengefundene Kampfgericht !

Am nächsten Wochenende geht es jetzt zur letzten langen Auswärtsfahrt dieser Saison nach Berlin - diesmal zu den Baskets, denen es in der Hinserie als einzigem Team gelungen war, uns in der Heimhalle zu schlagen.
Revanche ist angesagt….