1. Regionalliga Damen: Knapper 62:60 Sieg in Berlin
Während man das ganze Spiel in Berlin dominiert hatte und ständig mit einigen Körben Abstand führte, stand es eine Minute vor Schluss plötzlich 60:60. Am Ende hatten unsere Damen das glücklichere Händchen und gewannen verdient mit 62:60. Doch von Anfang an …. Bauchschmerzen gab es bereits vor dem Anpfiff. Zumindest bei Frederike Supper, die entweder die lange Fahrt oder die dabei verzehrten Schokokugeln nicht vertragen hatte und das Spiel in der riesigen Charlottenburger Sporthalle nun leider nur von der Bank aus erleben konnte. Ob auch der Rest des Teams angesichts der bekannten Treffersicherheit des Gegners von der Dreierlinie oder in böser Vorahnung von Ballverlusten unter dem eigenen Korb unter Bauchschmerzen litt, ist nicht bekannt. Grund dazu hätte bestanden, aber dazu später. So begann das Spiel wie es beginnen mußte – mit einem Dreier der Berlinerin Jessica Döring. Diesem folgten allein im ersten Viertel noch drei weitere. In dieser Hinsicht hatte SCAL (2 Dreier im gesamten Spielverlauf) dem Gegner (8 Dreier) wenig entgegen zu setzen. An Einsatzbereitschaft und Durchsetzungfähigkeit – speziell im Reboundverhalten in der Offense wie Defense – fehlte es in der Anfangsphase indessen nicht. So war der kleine Rückstand schnell egalisiert und es entwickelte sich ein offenes Spiel mit einer guten Trefferquote beider Mannschaften. 23:21 hieß es zur Viertelpause für unsere Damen. Der Start ins 2. Viertel gelang unserer Mannschaft deutlich besser und man konnte sich bis zu 5 Min. mit bis zu 9 Punkten vom Gegner absetzen. Danach gab es den schon so oft beoabachteten Bruch im Spiel, verursacht durch die bekannten Abspielfehler und unnötigen Fouls nach Erreichen der eigenen Foulgrenze. Die Konsequenz war ein Halbzeitstand von 35:31 – das Spiel war völlig offen.
Mit kontrolliertem Spiel und konstantem Abstand ging es auch in die letzten 10 Min. 59:53 hieß es rund 90 Sekunden vor Schluß und man konnte mit einem sicheren Auswärtsieg rechnen. Die Dreierschützen von City hatte man im Spielverlauf immer besser in den Griff bekommen und unter den Körben konnte man den starken Berliner Centern erfolgreich Paroli bieten. Doch innerhalb von Sekunden änderte sich das Bild, als zunächst wie aus heiterem Himmel erneut ein Dreier von Döring einschlug und der darauf folgende Einwurf bereits unter dem eigenen Korb verdattelt wurde. Plötzlich stand es 59:58 !
Endstand: 62:60 – es hätte auch schief gehen können, doch es wurde ein hart erkämpfter und verdienter Sieg. Dass dieser als ganzes Team erzielt wurde und trotz einer sichtlich nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte befindlichen Pia Mankertz, die große Teile des Spiels geschont wurde, zustande kam, macht ihn besonders wichtig. (mehr Bilder). Nachtrag: Da Pinneberg völlig unerwartet in Rostock verlor, ist man nun wieder Tabellenzweiter. |