News @ SC Alstertal-Langenhorn

Sport im Norden Hamburgs

tus Berne 9. Wanderpokalturnier 2008

Abgelegt unter: Judo
von Markus Studer am 24. November 2008 um 10:37 Uhr

Am Samstag den 08. November 2008 fand das diesjährige Wanderpokalturnier des tus Berne statt. Für die männliche U11 – alle Jungs unter 11 Jahren – begann das Wiegen bereits um 9:00. Also war rechtzeitiges Erscheinen angesagt. Danach wurden vom Veranstalter die Gewichtsklassen, in denen gekämpft wurde, zusammengestellt. Bei der U11 gibt es dort keine festen Klassen, es werden etwa gleichgroße Gruppen gebildet.
Es waren ca. 60 Judoka am Start, die in 8 Gewichtsklassen eingeteilt wurden.

In der Gewichtsklasse -31 kg starteten 2 unserer Judoka.
Niklas Mohwinkel, Jg 98, errang den 1. Platz und somit einen Pokal.
Von seinen 4 Kämpfen gewann er die ersten 3 vorzeitig mit Ippon ( 1 Punkt), erst im Finale benötigte er die volle Kampfzeit von 3 Minuten, um seinen Gegner mit Yuko ( ¼ Punkt) zu besiegen.
Jürgen Becker, Jg 98, errang den 3. Platz und erhielt eine Medallie.
Den ersten Kampf erledigte er schnell mit Ippon, kam im 2. Kampf ohne Wertung durch Mattenrichterentscheidung weiter. Den 3. Kampf musste er leider abgeben, sein Gegner gewann mit Yuko. Über die Trostrunde war er aber für den Kampf um den 3. Platz qualifiziert, den er dann mit Mattenrichterentscheid gewinnen konnte.

Judo tus Berne 2008

Um 12:00 begannen die Kämpfe der weiblichen Jugend U14.
Unser Trainer vom Eschenweg, Hartwich Theile, hatte dort 4 seiner Mädchen mitgebracht.

Laureen Hayduk, Jg 96, die in der Gewichtsklasse -40 kg antrat, gewann den 1. Platz und einen Pokal. Da die Gewichtsklasse nicht so stark besetzt war wie bei den Jungs, genügten 2 Kämpfe, die sie mit Ippon gewann, zum 1. Platz.

Judo tus Berne 2008

Arabella Nuss, Jg 97, trat in der Gewichtsklasse -43 kg an und belegte ebenfalls den 1. Platz. Den 1. Kampf gewann sie mit Ippon, den 2. mit einem Haltegriff (Ippon).

Judo tus Berne 2008

In der Gewichtsklasse -50 kg traten wieder 2 Judoka von uns an.
Tina Schuparra, Jg 96, erkämpfte sich den 2. Platz, nach dem sie ihren 1. Kampf durch Koka (1/8 Punkt) verlor, kam sie aber in der Trostrunde weiter und gewann den 2. Kampf mit Ippon
Johanna Masing, Jg 97, erreichte nach zwei verlorenen Kämpfen den 3. Platz.

Judo tus Berne 2008

Ab 14:00 begannen dann die Kämpfe der männlichen U14.
Kay Hornig, Jg 95 erkämpfte sich in der Gewichtsklasse -55 kg mit 2 gewonnenen Kämpfen den 1. Platz. Kai zeigte sich in bester Wurflaune und besiegte seine Gegner jeweils mit Ippon

Judo tus Berne 2008

Jesse Mattern, Jg 97, in der Gewichtsklasse -34 kg erkämpfte sich den 2. Platz. Nach dem verlorenen 1. Kampf durch 2 Wasa-Ari (1/2 Punkt), konnte er sich mit einem Ippon-Sieg im 2. Kampf diese Platzierung sichern.

Judo tus Berne 2008

Andreas Becker, Jg 96, kämpfte in der Klasse -37 kg. Nach einem Sieg durch Ippon, unterlag er in den beiden folgenden Kämpfen und kam leider nicht aufs Treppchen. Aber einen 5. Platz konnte er sich trotzdem sichern.

Um 16:00 begannen die Kämpfe des 3. tus Berne Judo-Grufti-Turnieres 2008.
Hier kämpften U18 und Ü18. Von uns startete nur Ivan Radilj, Jg 91, in der Gewichtsklasse -71 kg. Da in dieser Gewichtsklasse nur 2 Kämpfer am Start waren, errang er nach einem guten Kampf, den er in der Endphase leider durch Ippon verlor, den 2. Platz.
Danach wurden noch einige Freundschaftskämpfe über die Gewichtsklassen hinaus durchgeführt, die aber nicht in die Bewertung eingingen.
Nach dem jeder der U18 und Ü18 ca. 4 Kämpfe absolviert hatte, kam man gegen 17:45 zur Siegerehrung und beendete das Turnier gegen 18:00 Uhr.

Judo tus Berne 2008

Als Resümee können wir festhalten, es war ein langer Turniertag, der aber durch gute Plätze belohnt wurde. Allen Judoka, die an diesem Turnier teilgenommen haben, gilt mein besonderer Dank. Dies gilt ebenso für die Trainer, die unsere Judoka gut vorbereitet hatten.

Arnd Gläser
(520 31 67)

1. Regionalliga Damen: Tabellenführung verteidigt! Ansonsten: Kein Kommentar

Abgelegt unter: Basketball
von Markus Studer am 17. November 2008 um 11:54 Uhr

Die, sogar zur längsten Auswärtsfahrt der Saison nach Halle, wieder zahlreich mitgereisten Eltern (unglaublich, dankeschön!) sahen ein Spiel mit temporeichen Aktionen und vielen tollen Assists, in dem die Hallenserinnen am Ende knapp als Siegerinnen vom Feld gingen, nachdem sie lange einem Rückstand hinterhergelaufen waren und das Gästeteam ihnen alles abverlangt hatte.

Bei dem eben Beschriebenen handelte es sich jedoch nicht um unser Spiel, sondern um die darauffolgende Partie der Erstliga-Mannschaft der Halle Lions gegen NB Oberhausen, das wir uns auf Einladung des Vereinsvorstands (vielen Dank dafür!) noch gemeinsam anschauten.

Unsere Niederlage zuvor kam auf eine ganz andere Weise zustande. Schon ziemlich früh wurde klar, dass wir es gegen die Junior Lions schwer haben würden. Unser langsames und durchsichtiges Spiel in der Offense sah nicht nur von außen schlimm aus, sondern brachte auch weder Spaß, noch eine akzeptable Punktausbeute. 22 standen zur Halbzeit für uns auf der Tafel. Einzige Hoffnungsschimmer waren zu dem Zeitpunkt, dass das Heimteam mit 33 Zählern seine Überlegenheit nicht in den mindestens angemessenen 20-Punkte-Vorsprung umgemünzt hatte, und dass das dritte Viertel in den bisherigen Spielen immer unser stärkstes war. Elf Punkte Rückstand schienen da eine machbare Aufgabe, waren wir doch immerhin als ungeschlagener Tabellenführer angereist.

Halle - SCAL

Über die zweite Halbzeit wollen wir aber lieber den Mantel des Schweigens decken. Die Negativleistung im Angriff konnten wir sogar noch unterbieten, unsere Defense stand immerhin zeitweise, aber ein Blumentopf war damit nicht zu gewinnen. 61:41 war der Endstand. Dabei reichte den Gastgeberinnen eine, gemessen an ihrem Potenzial, mittelmäßige Leistung, um uns völlig aus der Bahn zu werfen und einen, trotz munteren Durchwechselns ungefährdeten Sieg einzufahren.

Anschauungsunterricht in Sachen Einsatzbereitschaft, Schnelligkeit, Zusammenspiel und der zweckmäßigen Verwendung von Fouls bekamen wir dann live und umgehend. Etwas weniger umgehend, aber doch noch im Laufe der Rückfahrt, erreichte uns die Nachricht, dass die andere ungeschlagene Mannschaft unserer Liga -die BG Hamburg West- zu Hause gegen Rostock ebenfalls gepatzt hatte. Damit stehen VfL Pinneberg, BG West und wir wieder gleichauf mit jeweils 10:2 Punkten an der Spitze, und da unter diesen drei Teams erst ein direkter Vergleich stattgefunden hat (den wir letzte Woche gegen Pinneberg gewonnen haben), stehen wir, trotz gegenüber BG West schlechterer und gegenüber Pinneberg gleicher Korbdifferenz, weiter an der Tabellenspitze.

Wir bleiben also die Gejagten und treffen am kommenden Sonntag (23. November, 13 Uhr, Lüttkoppel) auf die Mannschaft, deren Jäger wir in der letzten Saison waren, und die uns in der Endabrechnung 07/08 als einziges Team überflügeln konnten. Gegen die Berlin Baskets 2 können wir dann zeigen, ob und was wir dieses Wochenende beim Zuschauen und natürlich aus unserem eigenen Spiel gelernt haben. Wir hoffen auf lautstarke Unterstützung.

Silke Panten

Neue Einrad-Gruppe in Fuhlsbüttel

Abgelegt unter: Turnen und Freizeit
von Markus Studer am 14. November 2008 um 8:33 Uhr

Seit dem 7. November 2008 könnt Ihr jetzt auch in Fuhlsbüttel/Hummelsbüttel das Einradfahren üben und erlernen. Alle Kids und Teens, die Lust haben, etwas für ihr Gleichgewicht zu tun und dabei auch noch viel Spaß zu haben, und auch Fortgeschrittene, die das Einradfahren noch perfektionieren wollen, sind herzlich eingeladen, gerne mal ein oder zwei Probestunden bei uns mitzumachen. Diese neuen Gruppen werden jeweils Freitags in der Zeit von 15.00 – 16.00 Uhr für Anfänger und 16.00 – 17.00 Uhr für Fortgeschrittene in der Schule Ohkampring 13 trainieren.
Schaut doch vorbei und bringt Eure Freunde mit. Unsere Übungleiterin freut sich auf Euch!

Kinderturnsonntag am 16. November

Abgelegt unter: Turnen und Freizeit
von Markus Studer am 11. November 2008 um 14:27 Uhr

Haben Sie am 16. November schon etwas vor?

Noch nicht? Dann kommen Sie doch mit Ihren Kindern einfach in die Lüttkoppel. Ihre Kinder werden begeistert sein!

Bereits zum sechsten Mal findet nun schon unser Kinderturnsonntag in der Lüttkoppel statt. Die Halle wird in eine große Bewegungslandschaft für alle Kinder verwandelt. Kinder im Alter von 1-7 Jahren sind herzlich eingeladen in der Halle Lüttkoppel zu toben und zu spielen. Auch die Eltern kommen bei Kaffee und Kuchen nicht zu kurz. Außerdem bieten wir Ihnen eine kompetente Beratung über das Kinderturnen in unserem Verein, über die Möglichkeiten, die Kinderturnen bietet und wo und wann man es bei uns im Verein machen kann. So wird der Novembermorgen zu einem Erlebnis für Alle.

Termin: 16. November 2008, von 10.00-13.00 Uhr in der Lüttkoppel 1

1. Regionalliga Damen: Sieg im Lokalderby - SCAL schlägt Pinneberg 72:62

Abgelegt unter: Basketball
von Markus Studer am 9. November 2008 um 23:42 Uhr

Dramatik pur. Kampf um jeden Ball. Lautstarke Fans. Spannung bis zum Ende.
Dieses Spiel hatte wieder einmal alles, was unser Sport zu bieten hat.

Pinneberg kam wesentlich besser ins Spiel, als die SCALA Damen. Schnell wurde der Ball nach vorne gespielt und konsequent abgeschlossen. Ganz anders unsere Damen – gegen eine ungewohnt enge Manndeckung wirkte der Ballvortrag unsicher, das Zusammenspiel war von vielen Fehlpässen gekennzeichnet. 2:11 stand es nach 5 Minuten. Die Nervosität des Teams stand jetzt auch den zahlreichen Zuschauern ins Gesicht geschrieben. Folgerichtig kam die Auszeit von Coach Alexander May.

Foto1

Diese zeigte Konsequenzen: Für Conny Wegner teilten sich nun Pia Mankertz und Sabrina Ochs den Spielaufbau. Die Mannschaft nahm den ungewohnt harten Kampf an und war plötzlich im Spiel. Bis auf 16:21 konnte man sich in diesem Viertel noch heranarbeiten und man hatte ein Zeichen gesetzt:
Man hatte den Gästen aus Pinneberg gezeigt, dass man sich nicht wehrlos in eine Heimniederlage fügen würde.

Was folgte war ein ausgeglichenes 2.Viertel. Harte Defense auf beiden Seiten führte zu zahlreichen Fouls, die die jederzeit souveränen Schiedsrichter von Anfang an konsequent ahndeten. Die enge Verteidigung ließ wenig Raum für die sonst sicheren Fernschützen des VfL (insgesamt „nur“ vier 3er im Spiel). Korbgefahr entwickelte sich meist in der Zone und hier hat SCAL mit einer extrem Reboundstarken Ruth Thänert sowie Sophie Witte die Trümpfe in der Hand. Gegen Ende des Viertels begrüßte die Halle unter großem Applaus Astrid Ramcke zurück auf dem Parkett, die nach langer Verletzungspause ihr erstes Spiel für SCAL machte, und diese bedankte sich artig mit ihrem ersten 3er. Die Halbzeit war bei einem Spielstand von 32:29 eigentlich schon erreicht, als wegen lautstarkem Meckern noch ein Pfiff gegen den Pinneberger Trainer Derek Wilfert ertönte. Dieses Ereignis sollte im weiteren Spielverlauf noch Folgen haben…..

So begann das 3.Viertel mit 2 Freiwürfen und Einwurf für SCAL, der sich in einem kleinen 8:0 Lauf fortsetzte. Alexander May wechselte durch, so dass immerhin 10 von 12 Spielerinnen Einsatzzeit bekamen. SCAL konnte sich nie weiter als 10 Punkte absetzen und bei einem Viertelstand von 47:41 war das Spiel noch völlig offen.

Dies sollte auch im 4.Viertel so bleiben. Zwischen 2 und 6 Punkten pendelte sich der Vorsprung von SCAL ein. Das Spiel blieb hart und bot damit speziell einigen Pinneberger “Fans” Anlass zu lautstarker Schiedsrichterkritik. Schade, dass sich dies auch auf den Trainer übertrug, der nach einem weiteren Foulpfiff gegen seine Mannschaft den Ball bis fast zur Hallendecke katapultierte. Logische Folge war ein weiteres „T“ und der Verweis des Trainers auf die Zuschauerränge. Auch innerhalb der Mannschaften hinterließ das intensive Spiel seine Spuren und insgesamt drei Pinnebergerinnen und zwei SCAL-Spielerinnen mussten mit dem 5.Foul das Feld räumen. Pia Mankertz hatte in dieser Phase Gelegenheit, sich ihre Wurfsicherheit zurückzuholen. Insgesamt 15 Mal stand sie an der Linie und konnte 11 Würfe verwandeln. Als kurz vor Schluss noch ein Wurfversuch des Gegners geblockt und per Fastbreak verwandelt wurde, war das Spiel gelaufen. SCAL hatte den Lokalrivalen mit 72:62 besiegt.

Foto2

Schön, dass sich an diesem Abend keine Spielerin ernsthaft verletzt hat - leider war es nicht das erhofft faire Spiel.
Aber vielleicht wäre es dann auch nicht zu dem geworden was es war:
Ein Basketballkrimi am Samstagabend.
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Ralf Thänert