Vom Blaumann zum Dressman
Wie aus einer Lagerhalle das neue Billardzentrum Hamburg wurde.
Wie Anfang 2006 die Mitglieder der Hamburg Flames beschlossen hatten, „Wir wollen ein eigenes Vereinsheim haben!“ ,da konnte sich Keiner vorstellen was am 11.08.07 im Oehleckerring 19 passieren würde.
Alle hatten den Traum vom eigenen Heim, doch viele waren auch mit Zweifeln behaftet, man kannte die Erfahrungen von anderen Vereinen, die fast daran gescheitert wären.
Aber als die Fusion mit dem SC Alstertal Langenhorn unter Dach und Fach war, konnten die Planungen richtig voran schreiten. Nach dem das Budget und die Zahlen für die Planungen standen ging es auf die Suche nach geeigneten Räumen.
Im Februar 2007 gelang es dann Fred Menckhoff durch „Kommissar Zufall“ einen potentiell geeigneten Raum zu finden. Als sich dann am 15.02.07 das Planungsteam um Jeppe Nielsen sich die Räumlichkeiten angesehen hatte stand fest hier wollen wir das Vereinsheim bauen. Gesagt getan, Christian Graaf setzte sich hin und entwarf die ersten Pläne.
In der Zwischenzeit arbeitet der 1. Vorsitzende Jeppe Nielsen mit dem Architekten Wolfgang Saß an einer Kostenaufstellung um den Vereinsrat und den Vorstand vom SC Alstertal Langenhorn zu überzeugen.
Die Mitglieder der Billardsparte haben dann auf einer Mitgliederversammlung im Mai 2007 an den Planungen teilgenommen und die Räumlichkeiten mit entworfen. Doch immer wieder gab es Kritiker, die nicht an die Umsetzung des Projektes glauben konnten und versucht haben dieses zu unterstreichen.
Als am 01.06.07 dann der Baubeginn war, konnten auch diese vom Gegenteil überzeugt werden und viele haben an den Umbaumaßnahmen mitgeholfen.
Als dann auf einer Vorstandsitzung entschieden wurde, dass am 11.08.07 die Eröffnungsfeier steigen sollte, war man sich im Vorstand sicher dass man diesen Termin halten kann. Doch mit der Zeit merkte man dass es doch recht eng werden könnte diesen Termin zu halten.
Am 07.07.07 kam es dann durch den Wunsch der Mitglieder zu einer Wende in der Vorstandsarbeit. Der alte Vorstand um Henrik Reinke trat zurück und man hatte das Gefühl, das die Vorstandsmitglieder damit ein Zeichen setzten wollten und dies auch getan haben. Der neue Vorstand um Martin Lang wurde erst einmal verkleinert und nur noch mit 3 Personen besetzt. Einige Mitglieder hatten nach diesem Abend die Befürchtung das Projekt würde scheitern, doch der neue Vorstand hat es geschafft alle vom Gegenteil zu überzeugen.
Bis morgens um 5 Uhr am 11.08.07 liefen die letzten Vorbereitungen für die Eröffnungsfeier, die um 12 Uhr beginnen sollte.
Die feierliche Eröffnung des Billardzentrums Hamburg
Pünktlich zur Eröffnung ließ uns das Wetter im Stich, so dass man befürchten musste, das die gesamte Feier ins Wasser fallen musste. Doch wer in Hamburg aufgewachsen ist, für den gilt „Man hat nicht das falsche Wetter sondern nur die falsche Kleidung!“
So kamen über den gesamten Tag verteilt ca. 150 Gäste, die sich bei Speis und Trank das Geschehen ansahen und hell auf begeistert waren, was in der kurzen Zeit passiert ist.
Um kurz nach 12 Uhr war es dann soweit, der 1. Vorsitzende Jeppe Nielsen übernahm die Eröffnungsrede zur Einweihung. Er wies noch einmal darauf hin, was für Arbeit in dem Projekt gesteckt hat und was für einen Einsatz die Mitglieder der Sparte gezeigt haben um das Billardzentrum Hamburg entstehen zu lassen. Er entschuldigte die Abwesenheit des NDBV-Präsidenten Jörg Friede, der durch ein Unwetter auf Fehmarn verhindert war. Des Weiteren begrüßte er, die extra für die Feier engagierten Profis, Ralph Eckert (Trickshot Weltmeister von 2004) sowie Lasse Münstermann und Sascha Lippe (Teameuropameister 2007 im Snooker).
Um kurz vor 13 Uhr kam es dann zu der feierlichen Übergabe des neuen Billardzentrums Hamburg an die Billard und Snookersparte. Martin Lang (Spartenleiter) wurde die Ehre zu teil, die symbolische Übergabe mit einem Hamburger Brauch (ein Brötchen mit Salz und einem Geldstück) entgegen zu nehmen.
Er bedankte sich noch mit einer kleinen Rede eh er das Mikro noch einmal weiterreichte an den Kassenwart Dirk Hänchen (Geburtstagskind an dem Tag). Dirk hatte die Aufgabe sich im Namen der gesamten Mitglieder der Hamburg Flames bei den beiden Organisatoren des Billardzentrums Hamburg „Ohne die beiden würde es das Billardzentrum nicht geben“ zu bedanken.
Gemeint waren Christian Graaf und Thorsten Vagt, die das gesamte Projekt erst ins Rollen gebracht haben. Zum Schluss gab es noch ein Präsent für Martin Lang der unerbittlich den Bau als Bauleiter voran getrieben hat und nie aufgegeben hat an das Ziel zu glauben.
Die Sparten konnte an dem Tag einen großen Erfolg verbuchen in dem sie nämlich Ihre Mitgliederzahl von 28 auf 51 erhöhen konnte.
Wir möchten uns auf diesem Wege noch bei einigen Leuten bedanken, ohne die das Projekt Billardzentrum Hamburg nicht möglich gewesen wäre:
Da sind in erster Linie zu nennen :
Der Vorstand vom SC Alstertal Langenhorn den ohne Ihre Unterstützung würden die Hamburg Flames noch heute in einer Billardkneipe spielen.
Dann natürlich die Handwerker, die uns bei den Arbeiten unterstützt haben, die wir nicht selbst machen konnten. U.a. Sanitärtechnik Martin Kohl, OSTENDORF«S DEKOSTUBEN GARDINEN TEPPICHE
Ganz besonderer Dank geht auch an die Profis, die den Tag zu einem rundum gelungenen Tag gemacht haben.
Und zu guter Letzt natürlich den Mitgliedern der Sparte Billard und Snooker für Ihre Arbeitsleistung, die bei der Entstehung geleistet haben.